• vom 29.11.2018, 14:41 Uhr

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    Ein muslimischer und ein katholischer Theologe haben gemeinsam ein Buch über Jesus geschrieben. - © apa/afp/Marvin Recinos

    Ein muslimischer und ein katholischer Theologe haben gemeinsam ein Buch über Jesus geschrieben. © apa/afp/Marvin Recinos

    Ein Moslem und ein Christ schreiben über Jesus

    Wenn man bedenkt, dass der Umgang von Muslimen und Christen über Jahrhunderte hindurch bis in die Gegenwart von Vorurteilen, auch von Animosität und Geringschätzung bestimmt war beziehungsweise noch ist, signalisiert das Buch "Der andere Prophet. Jesus im Koran" von Mouhanad Khorchide und Klaus von Stosch einen hilfreichen Impuls für eine mögliche friedliche Verständigung von zwei Religionen.


    Als Christin befürworte ich die respektvolle Begegnung mit Anhängern anderer Religionen, somit auch den Muslimen. Ein von beiden Buchautoren gewünschter Dialog zwischen Christen und Muslimen kann dazu beitragen, einander verstehen zu lernen, zu befragen und in gewisser Weise auch zu bereichern. Religion im Allgemeinen hat Versöhnungspotenzial. "Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass, wer die Lehren anderer Religionen ehrfürchtig studiert - ganz gleich, zu welchem Glauben er sich selbst bekennt -, sein Herz weitet und nicht verengt." (Mahatma Gandhi)

    Wilma Kropf,

    per E-Mail

    Zum Artikel von Matthias Winterer, 23. November

    Ein Baustadtrat schnappt Spekulanten die Häuser weg

    Was der Berliner Baustadtrat Florian Schmidt macht, ist in Einzelfällen super. Aber es rettet den Berlinerinnen und Berlinern nicht ihre Stadt. Hinter der Wohnungsnot steht ein grundsätzliches Verteilungsproblem. Wollte Schmidt ernsthaft gegen die Wohnungsnot angehen, würde er zuallererst die Lage in der Öffentlichkeit realistisch darstellen. Stattdessen nutzt er sein Steckenpferd, das Vorkaufsrecht, als politische Eigenwerbung und streut den betroffenen Menschen damit Sand in die Augen.

    Soll die Wohnungsnot wirklich beseitigt werden, braucht es eine breite Bewegung der Menschen, die von ihr betroffen sind, und die direkte Auseinandersetzung mit denen, die von ihr profitieren.

    Margit Englert,

    D-10997 Berlin

    Ein neues Programm fördert den europäischen Geist

    Nach jahrelanger Diskussion und Planung ist es endlich soweit: Der "European Solidarity Corps" geht auch in Österreich an den Start! Mit einem Budget von 375,6 Millionen Euro für 2018 bis 2020 ermöglicht die EU jungen Europäerinnen und Europäern die Teilnahme an Freiwilligeneinsätzen und Traineeships in den EU-Ländern sowie einigen Nachbarstaaten wie etwa Norwegen, Türkei oder Island. Die Idee des Programms ist nicht nur die Zurverfügungstellung von Hilfe, wo sie eben akut benötigt wird (wie etwa in den Bereichen Kulturerbe, Bildung oder Integration), sondern ermöglicht auch einen beruflichen "Blick über den Tellerrand".

    Die Initiative ist insbesondere zu begrüßen, da in Zeiten von Isolation, Nationalismus und destruktivem "Dagegen-Sein" eben ein "European Spirit" erlebbar wird: Ähnlich wie in Erasmus-Austauschprogrammen während des Studiums lernen die Volunteers ihre europäischen Nachbarinnen und Nachbarn kennen und stellen fest, dass man grundlegende europäische Werte teilt. Dies wird einen langfristigen Effekt auf den Zusammenhalt kommender Generationen von Europäerinnen und Europäern erzielen.

    Jonathan Krämer, MA,

    Pulse of Europe Austria




    Schlagwörter

    Leserbriefe, Religion, Wohnen, EU, Jugend

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    Dokument erstellt am 2018-11-29 14:52:34


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