• vom 26.12.2018, 17:11 Uhr

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Update: 26.12.2018, 17:29 Uhr

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    In der U-Bahn-Station Volkstheater ist ein Blinder auf die Gleise gestürzt.

    In der U-Bahn-Station Volkstheater ist ein Blinder auf die Gleise gestürzt.© WZ/Moritz Ziegler In der U-Bahn-Station Volkstheater ist ein Blinder auf die Gleise gestürzt.© WZ/Moritz Ziegler

    Zum Artikel von Daniel Bischof, 19. Dezember

    Ein blinder Mann
    stürzte vor die U-Bahn


    Wenn die Wiener Linien von einem tragischen Unfall sprechen, kann man ihnen nur beipflichten. Von echter Betroffenheit und Sorge der Verantwortlichen ist allerdings nichts zu merken, man geht lapidar zur Tagesordnung über.

    Es wäre doch zu erwarten, dass das schreckliche Sterben eines Menschen zum Anlass für eine umfassende Revision aller Blindenleitsysteme im Bereich der Wiener Linien genommen wird. Wenn Blinde und Sehbehinderte aus ihrer täglichen Erfahrung heraus Kritik am derzeitigen Zustand der Blindenleitsysteme üben, dann muss man das wohl ernst nehmen und Maßnahmen ergreifen. Schließlich geht es um Menschenleben. Da reicht es nicht, darauf hinzuweisen, dass die Systeme ohnehin täglich gereinigt und einmal wöchentlich sogar gewaschen werden.

    Das Ziel sollte ein effektives und sicheres Leitliniensystem in allen Stationen der Wiener Linien sein, das von den Betroffenen auch als solches wahrgenommen wird und nicht zur Todesfalle werden kann.

    Dr. Heinz Natorski,

    per E-Mail

    Zwei Jubiläen, die in
    die Zukunft weisen

    Zweifelsohne lohnt es sich, Bedenken aus 2018 zukunftsweisend beizubehalten. Jedenfalls betrifft das den Zusammenhang von 1818 und 1948. Bei 200 Jahren "Stille Nacht" geht es um die fundamentalen Glaubensinhalte der regelmäßig vernachlässigten Strophen 3 bis 5 mit den Fragen nach dem Sinn des Weihnachtsfestes zwischen Kommerz, Brauchtum und dem Glauben an die Geburt Jesu als "Bruder der Völker der Welt" und an einen "Gott aller Welt". Hinzu tritt der Bezug zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die UNO vor 70 Jahren mit ihren hohen und einzig zukunftstauglichen Anforderungen an das persönliche, gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche und kulturelle Denken, Empfinden und Handeln.

    So kommt der Schritt der weltoffenen religiösen Haltung in die Aufklärung zustande. Im "Geist der Brüderlichkeit" soll sich die "Begabung mit Vernunft und Gewissen" um die "Gleichheit an Würde und Rechten" bemühen sowie (in der Vielfalt) die Freiheit gewährleisten. Je weiter sich die Realitäten davon entfernen, desto intensiver sind diese hohen Ansprüche in praktischen Anforderungen zu betreiben.

    So mag die Hoffnung der Zuversicht den Platz einräumen.

    RgR Prof. Reinhard Horner, 1100 Wien

    Grenzschutz nach außen, Reisefreiheit im Inneren

    Die Grundvoraussetzung für offene Innengrenzen der EU ist die Undurchlässigkeit der Außengrenzen. Auch wenn es offensichtlich unterschiedliche Konzepte gibt, wäre der gemeinsame Nenner wasserdichter Außengrenzen, die für Schengen und offene Innengrenzen eine absolute Voraussetzung als Conditio sine qua non darstellen, ein erster und wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die Menschen zu kontrollieren, bevor sie kommen, ist effizienter und einfacher, als sie zu überwachen, wenn sie einmal hier sind.

    Mag. Martin Behrens,

    1230 Wien




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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
    Dokument erstellt am 2018-12-26 17:23:05
    Letzte Änderung am 2018-12-26 17:29:04


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