• vom 09.01.2019, 14:00 Uhr

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    "Europa ist mir egal", betonte Donald Trump.

    "Europa ist mir egal", betonte Donald Trump.© reuters/Roberts "Europa ist mir egal", betonte Donald Trump.© reuters/Roberts

    Schadstoffe durch Autos müssen eingedämmt werden

    Es wäre doch ein Leichtes, den Stickstoffausstoß bei Dieselfahrzeugen durch eine Hardwarenachrüstung in den Griff zu bekommen. Die Autoindustrie sollte endlich zu kleineren, leichteren Fahrzeugen mit geringer Motorleistung zurückkehren. SUVs sollten aus der Stadt verbannt und viel höher besteuert werden. Das Tempolimit auf Autobahnen sollte nicht erhöht, sondern gesenkt werden. So hätten wir schon eine Menge getan, ohne massiv Arbeitsplätze in der Automobilbranche zu gefährden.


    Leider kann man die Menschen nur mit dem Griff in ihr Portemonnaie und strengen Gesetzen in die richtige Richtung lenken. Wir sind es aber den kommenden Generationen schuldig, jetzt zu handeln, ehe es zu spät ist.

    Ernst Pitlik,

    1220 Wien

    Grenzmauern sind nicht
    von sich aus schlecht

    Donald Trump wird die Mauer zu Mexiko bauen, denn er hält seine Versprechen.

    Mauern können gut, neutral oder schlecht sein. Es kommt nur auf den jeweiligen Verwendungszweck an. In den islamischen Staaten Afrikas werden üblicherweise hohe Mauern um ein Grundstück gezogen, oder es gibt kaum Fenster zur Straßenseite. Das scheint sich dort über Jahrhunderte bewährt zu haben.

    Gustav Pfaff,

    per E-Mail

    Die EU muss politisch und militärisch stärker werden

    Wann werden die Europäer begreifen, dass sie eine eigenständige Sicherheitspolitik betreiben müssen? US-Präsident Donald Trump bestätigte mit seiner Aussage "Europa ist mir egal" die neue amerikanische Politik. Der EU mangelt es an Selbstwertgefühl und Entschlossenheit. Das Hauptübel ist das Fehlen einer gemeinsamen Außenpolitik. Nach innen will die EU auf Stärke setzen, nach außen zieht sie häufig den Schwanz ein.

    Nach dem Brexit bleiben nur Deutschland und Frankreich als traditionell einflussreiche europäische Staaten übrig. Deutschland hat derzeit eine zögernde, uneinige Regierung mit abgewählten Politikern. Die Atommacht Frankreich ist innenpolitisch zerstritten und mit sich selbst beschäftigt. Auf Dauer wird der Zustand der EU - "wirtschaftlich ein Riese, politisch ein Zwerg" - den Frieden in Europa nicht gewährleisten. Ohne militärische Fähigkeiten wird die EU auch ihre wirtschaftlichen Kapazitäten nicht nachhaltig absichern können und Spielball einer neuen Weltordnung werden.

    Oberst iR Kurt Gärtner,

    4600 Wels




    Schlagwörter

    Leserbriefe, EU, Mauer, Umweltschutz

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    Dokument erstellt am 2019-01-09 14:11:20


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