• vom 14.12.2011, 16:38 Uhr

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Update: 14.12.2011, 17:11 Uhr

Schuldenbremse

Leserbriefe 15.12.




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    Der Wert des Dollars und das Öl


    Eine Landeswährung kann durch Gold, Wirtschaftsleistung, Fremdwährungsbestände, Spekulation et cetera gedeckt sein. Geld ist, was gilt.

    Seit dem Zweiten Weltkrieg ist der US-Dollar die vorherrschende Reserve- und Handelswährung der Welt. Viele Menschen glauben daher, dass er einen absoluten Wert habe.

    Durch geschickte Manipulation der Devisenkurse wird aber ein scheinbares Wertverhältnis vorgetäuscht. Diese Devisenkurse werden nämlich von genau den gleichen Gruppen manipuliert, die auch die Geldmengen - zum eigenen Vorteil - beliebig erhöhen.

    Da die US-Zentralbank seit dem 10. November 2005 geheim hält, wie viele Dollars in Umlauf sind, können die USA noch einfacher Dollars drucken. Kein anderes Land der Welt könnte sich das erlauben, ohne dass der Wert seiner Währung entsprechend abstürzt und das Land in eine starke Inflation gerät.

    Die Elite der Geldmanager vereinbarte, unterstützt von den US-Behörden, ein Abkommen mit der Opec, den Preis für Erdöl weltweit ausschließlich in Dollar festzusetzen. Diese Vereinbarung gab dem Dollar einen besonderen Stellenwert unter den Weltwährungen und sicherte den Dollar letztlich mit Öl ab.

    Kurt Gärtner,
    4600 Wels

    Die Bremse in der Bremse
    Zum Leitartikel von Reinhard Göweil, 12. Dezember

    Warm anziehen ist angesagt! Der Verteilungskampf hat begonnen und ist bereits voll im Gange. Nicht erst seit dem Anfang der Finanzkrise 2007.

    Die Weltwirtschaft ist durch das Diktat der Kapital- und Finanzmärkte aus den Fugen geraten und Amerika als größter Schuldner der Weltbank versucht über die Ratingagenturen durch Ankündigung eventueller Herabstufung des "Triple-A" die Europäische Union nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen.

    Diesem Treiben gehört ein Ende bereitet, auch wenn sich die Politiker nun warm anziehen müssen.

    Peter Stickler,
    per E-Mail

    Marie, Marie, i kriag ned gnua von dia!
    Zur Kolumne von Robert Sedlaczek, 7. Dezember

    Robert Sedlaczek gebraucht in der Kolumne "Sedlaczek am Mittwoch" die falsche Sprachwendung.
    Es ist dort zu lesen: "Zunächst sieht es so aus, wie wenn eine Frau gemeint ist." Die modale, hochdeutsche Form ist jedoch "als ob".

    Karlo Depic,
    1170 Wien




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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2011-12-14 16:44:02
    Letzte Änderung am 2011-12-14 17:11:37


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