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Update: 23.07.2013, 11:56 Uhr

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  • Leserbriefe vom 24.7.

Zum Artikel von Edwin Baumgartner, 19. Juli
Österreich war von 1938 bis 1945 ohne Konkordat


Im Artikel am 19. Juli über den Abschluss des Reichskonkordats zwischen Deutschland und dem Vatikan vor 80 Jahren findet sich ein Fehler, der gerade für Österreich große Bedeutung hat: Nach dem "Anschluss" galt weder das österreichische Konkordat von 1933/34 noch das deutsche Reichkonkordat.



Österreich war somit von 1938 bis 1945 ein konkordatsfreier Raum und den Repressionen und Verfolgungsmaßnahmen der Nazi-Machthaber besonders ausgesetzt. Das zeigte sich beispielsweise in den zahlreichen Klosteraufhebungen durch die Nazis.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das österreichische Konkordat 1957 durch die große Koalition von ÖVP/SPÖ außer Streit gestellt und durch den Abschluss von mehreren Teilverträgen ab 1960 ergänzt.

MMag. Dr. theol. Paul Wuthe,
Medienreferent der Österreichischen Bischofskonferenz

Zum Gastkommentar von Paul Schmidt, 18. Juli
EU-Politik lenkt europäische Marktwirtschaft

"National geprägte Interessenslagen" sind eine unabänderliche Tatsache, "vertiefte Integration" bedeutet Darüberfahren über die verschiedenen Bedürfnisse und kann nie alle zufriedenstellen.



Ein "Steuerwettbewerb nach unten" wird durch die unersättliche Geldgier der Politiker jetzt schon wirksam verhindert. Ein Steuermonopol der EU würde jede Vergleichsmöglichkeit beseitigen und die Steuerlast ungebremst explodieren lassen.
"Finanzmärkte" sind die Sündenböcke der Politik und dienen nur als immer geglaubte Ausrede. In Wahrheit gibt es keine Krise, die nicht ihre Ursache in falscher Politik hätte.
Schöne Worte über EU-Ziele gibt es unzählige. In Wahrheit führte die katastrophale Wirtschaftspolitik der EU dazu, dass die EU der einzige Wirtschaftsraum der Welt ist, der nicht wächst, sondern in eine Rezession schlittert.
Es wurde uns gesagt, wir würden die EU brauchen, um Europa eine mächtige Stimme in der Welt zu verschaffen. Eingetreten ist, dass sich niemand darum kümmert, was EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton sagt und sich die EU die Zeit mit Richtlinien über Angelegenheiten vertreibt, die von den Nationalstaaten genau so gut oder besser gelöst werden könnten.
Von einer weiteren "Vertiefung" der EU ist nach den bisher gemachten Erfahrungen nichts Gutes zu erwarten, weshalb dies strikt abzulehnen ist.



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Dokument erstellt am 2013-07-23 11:23:07
Letzte Änderung am 2013-07-23 11:56:05


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