• vom 01.10.2013, 13:09 Uhr

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Update: 16.10.2013, 21:55 Uhr

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Leserforum: Wahlergebnis, Klimawandel, Niedrigzinsen




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  • Leserbriefe vom 2.10.



Zum Leitartikel von Reinhard Göweil, 30. September
Die Botschaft der Wähler ernst nehmen
Über den Bürger zweiter Klasse im ländlichen Raum

In der Steiermark, meiner Heimat, sind spezielle Faktoren zusammengekommen. Ich glaube kaum, dass die Bezirks-Zusammenlegung und Gemeindefusion der ausschlaggebende Grund für die Wahl der FPÖ war. Vielmehr braut sich in der Bevölkerung anderes zusammen.
Das Warten auf den Ausbau von Infrastruktur im ländlichen Gebiet, wie zum Beispiel Internetanbindung. Nur Städte und größere Ortschaften sind leistungsstark ausgebaut. In den Städten wird das Geld für neue Technologien wie Glasfaserkabel hineingepulvert.
Viele Haushalte mussten eine Kläranlage bauen und die Investitionen selbst tragen, natürlich mit Förderung des Landes. Das Risiko dieser Anlagen liegt alleine bei den Haushalten. Die Pläne wurden vom Land neu gezeichnet beziehungsweise Grenzen neu eingefügt, damit nicht jeder an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen werden muss.
Dazu kommt noch der unsägliche Pflege-Regress, der nur uns in der Steiermark betrifft.
Natürlich alles keine Bundes-Themen. Aber viele Menschen sind einfach enttäuscht.


Julius Gruber,
per E-Mail

Das Wahlergebnis ist eine Botschaft des Wählers

Die Botschaften der Wähler sind eindeutig: Weiterhin Rot-Schwarz ja, aber weiterwurschteln wie bisher: nein. Fast jeder Zweite wählte Blau, Grün oder einen der beiden Newcomer, weshalb man sich die Inhalte dieser Parteien sehr genau ansehen sollte.
Die Ziele gibt der Wähler vor und nicht eine Partei, und was die Politik für gut hält, muss nicht für die Menschen gut sein.
Wenn man schon eine Partei ausgrenzt, die fast jeden vierten Wähler repräsentiert, sollte man zumindest keine Inhalte ausgrenzen, sondern diese berücksichtigen, und zwar im Ausmaß des jeweiligen Stimmenanteils.
Alles andere wäre demokratiepolitisch erbärmlich.

Mag. Martin Behrens,
1230 Wien

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Zum Artikel von Eva Stanzl, 28. September
Faktoren und Einflüsse auf den Klimawechsel bekannt

Die Rolle der Wolken ist dem Grunde nach kein Klimarätsel, so wie man dem Bericht des IPCC entnehmen könnte.
Wir wissen, dass sie die Sonnenstrahlung nicht nur nach oben, sondern auch nach unten reflektieren und diese somit phasenweise verstärken. Außerdem halten sie die Wärmeabstrahlung der Erde zurück.
Diese Einflüsse auf das Klima sind viel besser bewiesen als jener des CO2. Bei der Ursachennennung muss daher die offenkundig vermehrte Wolkenbildung an vorderster Stelle stehen.

Wilhelm Pavicsits,
7212 Forchtenstein

Niedrige Zinsen bringen den Bürger in Konsumlaune

Für die gute Kauflaune in Österreich sind wie in Deutschland wohl hauptsächlich die Niedrigzinsen verantwortlich.
Sparer geben ihr nur wenig verzinstes Geld lieber aus, als dass sie es sich weginflationieren lassen, und die niedrigen Kreditzinsen sorgen obendrein für volle Geldbörsen.
Besonders Immobilienfinanzierer haben in dieser Situation gut lachen. So fließt mächtig Kapital über den Konsum in die Wirtschaft, es schafft Arbeit und sorgt damit für Wohlstand in der stärksten Volkswirtschaft innerhalb Europas.
Deutschland ist so im Gegensatz zu anderen Ländern Gewinner der Finanzkrise. Auch dies gehört zum Raubeinkapitalismus.

Wolfgang Werkmeister,
D-65760 Eschborn




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2013-10-01 13:14:05
Letzte Änderung am 2013-10-16 21:55:11


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