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Update: 28.10.2013, 16:46 Uhr

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  • Leserbriefe vom 29.10.



Zum Leitartikel von Walter Hämmerle, 25. Oktober
Stabilität ohne Dynamik in der Politik
Änderung braucht Rebellion und Ungehorsam


Rebellieren ist gut. Die meisten Menschen haben verlernt, im Geist des 68er-Jahres zu denken. Ich persönlich bin auf vielen Gebieten ein Rebell, das beginnt im Kampf gegen den Faschismus, geht weiter im Kampf gegen den Datenklau und endet im globalen Denken und im Umweltschutz.

Menschen wie ich sind leider eher selten, und so stecken die Menschen lieber, da es einfacher ist, den Kopf in den Sand und beschäftigen sich nur mit sich selbst und lassen alles andere laufen, da sie meinen, sowieso nichts ändern zu können.
Steter Tropfen höhlt den Stein, und bürgerlicher Ungehorsam gepaart mit Physikern, die zum Beispiel Stromstöße gegen die Abhöreinrichtungen vom außereuropäischen Ausland schicken, wären ein Anfang zur Rebellion gegen den Polizeistaat USA.

Jürgen Losem,
per E-Mail

Brückenbauer statt Ruhestörer gesucht

Unser Land braucht keine Ruhestörer, sondern Brückenbauer, die auf den geschaffenen und durch Stillstand und Blockaden gefährdeten Eckpfeilern der Gesellschaft aufbauen. Wir brauchen Persönlichkeiten, die die einzelnen Lager und Gesellschaftsströmungen vereinen und das Gesamtinteresse unseres Landes unter Berücksichtigung von gesellschaftspolitisch gewünschten Rahmenbedingungen vorantreiben und das Parteiendiktat brechen.
Wir brauchen eine österreichische Bürgerbewegung, die Bürgern und Bürgerinitiativen den Weg freimacht zu jenen Informationen, die zur Beurteilung von Sachverhalten notwendig sind und den Normalbürgern durch Berufung auf das Amtsgeheimnis vorenthalten werden.
Wir brauchen Personen, die in der Lage sind, komplexe wirtschaftliche oder politische Zusammenhänge dem kleinen Mann auf der Straße möglichst neutral zu erklären.
Wir brauchen auch unabhängige Medien, die die Bevölkerung möglichst unparteiisch informieren, damit sich die Österreicher selbst ein Bild machen können.
Findet sich eine solche Gruppe der Brückenbauer zwischen den unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten, dann werden diese Unruhe in die erstarrte Parteienlandschaft bringen, und auch die heutigen Regierungsparteien werden sich bewegen, aus Angst davor, sonst von der Bevölkerung bewegt zu werden.
Solange sich aber die unterschiedlichen Gesellschaftsschichten von den Machthabern gegeneinander ausspielen lassen, werden bei Wahlen Namen und vielleicht auch Parteien ausgetauscht, doch für die Bevölkerung wird sich nichts ändern. Brückenbauer könnten eine Wahlplattform von fraktionslosen EU-Mandataren aufbauen beziehungsweise unterstützen, um der Bevölkerung eine zusätzliche Alternative bei der EU-Wahl zu bieten.

Mag. Robert Cvrkal,
per E-Mail



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Dokument erstellt am 2013-10-28 16:26:05
Letzte Änderung am 2013-10-28 16:46:38


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