• vom 21.05.2014, 12:53 Uhr

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Update: 21.05.2014, 13:10 Uhr

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Leserforum: Bundesheer, Banken-Zores, EU-Parlament




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    Angelobung von Rekruten: Für den Betrieb des Bundesheeres ist das Budget knapp. - © Foto: apa/Herbert Pfarrhofer

    Angelobung von Rekruten: Für den Betrieb des Bundesheeres ist das Budget knapp. © Foto: apa/Herbert Pfarrhofer

    Das Bundesheer kann wegen Geldmangel nicht arbeiten

    Dem österreichischen Bundesheer der Zweiten Republik ging es noch nie besonders gut. Jetzt aber ist wirklich Sand im Getriebe, es kracht an allen Ecken und Enden. Die Verdienste dafür dürfen sich alle Parteien auf ihre Fahnen schreiben: die letzten Verteidigungsminister der SPÖ, die die Einsparungen hinnahmen, die schwarze Finanzminister ihnen verordneten. Eine FPÖ, die während ihrer Regierungsbeteiligung gemeinsam mit der ÖVP die allerteuersten Abfangjäger kaufen musste und nach allem, was man bisher weiß, ganz tief im Korruptionssumpf steckte. Und die Grünen haben auch nicht gerade viel zu seiner Rettung beigetragen.
    Jetzt ist es so weit: Selbst der laufende Betrieb bricht zusammen. Ohne Fahrzeuge, ohne Treibstoff, ohne kontinuierlich erneuertes Gerät sind die Mobilität und die Einsatzbereitschaft unmöglich gegeben. Jahrzehntelang wurde nicht investiert, sondern immer nur Geld entzogen. Alle Regierungen seit dem Jahr 2000 sind verantwortlich, dass es bald kein Heer mehr geben wird: weder ein Berufsheer noch eines aus Wehrpflichtigen. Weder im In- noch im Ausland. Weder für die Landesverteidigung noch für Katastrophenhilfe. Statt endlich das Verteidigungsbudget ordentlich zu dotieren, soll weiter eingespart werden. Nur wird wohl bei der nächsten Krise das große Jammern ausbrechen, wenn dann kein Bundesheer kommt wie 1991 an der Südgrenze oder 2002 beim Hochwasser.


    Berthold Himmelbauer,
    4400 Steyr

    Zum Artikel von Reinhard Göweil, 20. Mai
    Guter Schritt, um Finanzbetrug und Geldwäsche zu stoppen



    Bravo! Jetzt wird Ordnung schnell wieder einkehren. Das ist das einzige Mittel, um Steuerhinterziehung, Umgehung von Wirtschaftssanktionen, Geldwäsche und Marktmanipulationen einzudämmen. Und alle wissen es.

    Christine Delnicki,
    per E-Mail

    Aktion der USA, um Banken in Europa Schaden zuzufügen

    Eine durchsichtige Aktion der USA, um europäische Banken zu schädigen und vom Markt zu drängen. Wenn den USA so an der Steuermoral gelegen ist, sollten sie diese auch einhalten, Delaware-Gesellschaften tun genau das Gegenteil.

    Adolf Platzer,
    per E-Mail

    EU-Parlament als Kontrollgremium

    "Die da in Brüssel, sie stecken aller unter einer Decke, auch die österreichischen EU-Abgeordneten!" Diese Sicht ist weit verbreitet. Gründe für diese Meinung gibt es durchaus, denn die EU-Kommission ist keine Regierung, der EU-Präsident kein Regierungschef, das EU-Parlament keine Kontrollinstanz im Sinne des heimischen Parlaments.
    Daher: Keine Angst vor einer "Europaregierung", denn so würde das EU-Parlament zu einer echten Kontrollinstanz, das den EU-Regierern auf die Finger schaut und auch klopft.
    Trinkwasserbasar hin, Privatgesundheit her - der neospinke Vorschlag einer EU-Regierung "hat etwas" - die Neudefinition des EU-Parlaments als Kontrollgremium würde Transparenz schaffen und damit ein Ende des kollektiven "unter einer Decke Steckens" der "Brüsselfahrer".

    Ernst Smole,
    1080 Wien




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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2014-05-21 12:56:06
    Letzte Änderung am 2014-05-21 13:10:25


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