• vom 13.03.2015, 12:23 Uhr

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    Gespräche zur Sicherheitslage in Helsinki, Finnland: der finnische Ministerpräsident Alexander Stubb (rechts) und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg (links). - © reuters/Markku Ulander/Lehtikuva

    Gespräche zur Sicherheitslage in Helsinki, Finnland: der finnische Ministerpräsident Alexander Stubb (rechts) und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg (links). © reuters/Markku Ulander/Lehtikuva

    Ist Skandinavien
    bald Nato-Gebiet?



    Angesichts der Ukraine-Krise und des angespannten Verhältnisses zu Russland wollen Finnland und Schweden einen Nato-Beitritt erwägen. Beiden allianzfreien Ländern ist bewusst geworden, wie militärisch verwundbar sie sind. Immer wieder sorgen Berichte über nahe kommende russische Bombenflugzeuge für Aufsehen, ebenso wie es die Jagd nach einem mutmaßlich russischen U-Boot im Stockholmer Schärengarten tat.


    Schweden und Finnland war früher ihre militärische Bündnisfreiheit immer sehr wichtig. Doch im Moment scheint Russland dabei zu sein, auch noch den letzten Rest an Vertrauen seiner skandinavischen Partner zu verspielen. Helsinki und Stockholm strecken jetzt die Fühler zum Bündnis aus. Norwegen, der dritte skandinavische Staat, hat schon vorher einen anderen Weg gewählt: keine EU-Mitgliedschaft, aber Nato-Mitgliedschaft. Skandinavien wird vielleicht bald vollständig ein Nato-Gebiet sein. Schweden und Finnland haben erkannt, dass die EU der Bevölkerung keine Sicherheit bieten kann.



    Kurt Gärtner,

    4600 Wels

    Zum Artikel von Edwin

    Baumgartner, 11. März

    Die langsam mahlenden Mühlen der Aufklärung

    "Es geht nicht darum, wann diese Taten geschehen sind, sondern wodurch sie ausgelöst werden", schreibt Edwin Baumgartner - historisch kenntnisreich - in der "Wiener Zeitung" zu den barbarischen Zerstörungen von unwiederbringlichen Kunst- und Kulturschätzen durch den IS. Nein, Herr Baumgartner, es geht mir und vielen anderen gerade darum, dass so etwas heute geschieht, dass heute Frauen in islamischen Ländern unterdrückt und geschlagen werden, dass dort heute Systemkritiker zu Tode gepeitscht werden und dass Sie uns unter Verweis auf christliche Fanatiker in Uganda auf die langsam mahlenden Mühlen der Aufklärung vertrösten.

    Im Übrigen ist Ihre Aussage, dass die Rettung des Kulturerbes der Menschheit kein einziges Menschenleben wert ist, ein schallende Ohrfeige für jene Hunderttausende, die ihr Leben im Laufe der Geschichte gerade dafür riskiert oder verloren haben.

    Dr. Erhard Fürst,

    weiterlesen auf Seite 2 von 3




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    Dokument erstellt am 2015-03-13 12:26:09


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