• vom 07.03.2016, 13:22 Uhr

Leserforum

Update: 07.03.2016, 13:50 Uhr

Leserbriefe

Leserforum: TTIP, Rechte, Gender




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief






    Das Handelsübereinkommen TTIP sorgt weiterhin für Protest und Bedenken. - © Foto: afp/Tobias Schwarz

    Das Handelsübereinkommen TTIP sorgt weiterhin für Protest und Bedenken. © Foto: afp/Tobias Schwarz

    Werden die Gegner von TTIP schwächer?

    Zum Abkommen TIPP gab es anfangs sehr viel Ablehnung. Aber inzwischen fanden viele Verhandlungsrunden statt und immer mehr Befürworter betonen, dass TIPP nichts Böses sei.

    So soll es einen eigenen Gerichtshof geben, der besser sein soll beziehungsweise zu besseren, gerechteren Urteilen kommen soll als private Schiedsgerichte. Es wird gute Gründe für ein TTIP-Abkommen geben, aber die Bedenken bezüglich Absenkung von europäischen Sozial- und Umweltstandards sind nicht völlig verstummt. Gerade im Bereich der Lebensmittelbranche gibt es von Handel, Bauern und Konsumenten noch viel Widerstand.

    Fachleute mahnen, dass genauer hingeschaut werden sollte und dass Vorsicht weiterhin und stärker notwendig sei. Man kann nur hoffen, dass sich Politiker und Entscheidungsträger auf allen Ebenen stärker mit der Thematik befassen und auch mögliche Streitpunkte und Fallstricke vorab klären und alles unternehmen, um diese wenigstens zu reduzieren.

    Karl Brunner,

    9020 Klagenfurt

    Zum Artikel von Christine Zeiner, 27. Februar

    Rechtspopulismus ist nun legitimiert



    Man hat mit allen Mitteln am Anfang versucht, den Rechtspopulismus mundtot zu machen, bis man sah, dass er langsam, aber sicher demokratisch legitimiert wurde. Dann versuchte man das Argument: "Rechtspopulismus, pfui", was natürlich kein Argument ist. Wenn diese Menschen eine gleichberechtigte Möglichkeit gehabt hätten, ihre Meinung respektiert zu sehen, wäre es nicht so ausgeufert. Und wenn der Fehler am niedrigen Niveau der Bildung liegt, möge es ein Anlass sein, die Bildungspolitik zu überdenken.

    Christine Delnicki,

    per E-Mail

    Zur Glosse von Robert Sedlaczek, 17. Februar

    Volksbefragung zur Gendersprache

    Sie haben ja so recht mit Ihren Ausführungen bezüglich des grassierenden sprachlichen Genderstumpfsinnes. Das Perfide ist, wenn sich das Gegendere durchsetzt, werden jüngere Generationen wirklich empört sein, wenn eine autofreie Zone "fehlerhaft" nur für "Fußgänger" ausgeschildert ist.

    Deshalb fände ich es gut, wenn man eine verbindliche Volksbefragung zu dieser Thematik durchführen würde! Diese würde mit großer Wahrscheinlichkeit zu Ungunsten der Genderisten ausgehen, und man könnte sich viel Geld ersparen, das jetzt zum Umschreiben von Strafzetteln, Lehrbüchern verpulvert wird. Vor allem aber würde das Sprachempfinden junger Menschen nicht nachhaltig negativ beeinflusst.

    Mag. Gabriela Köck,

    per E-Mail

    Frage zur Abschaffung von Schulnoten

    Was bringen verbale Beurteilungen, wenn Schüler und deren Eltern nicht sinnerfassend lesen können?

    Peter Jürß,

    1160 Wien





    Leserkommentare




    Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


    captcha Absenden

    * Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2016-03-07 13:26:08
    Letzte Änderung am 2016-03-07 13:50:46


    Beliebte Inhalte

    Meistgelesen
    1. Leserforum
    2. Leserforum
    3. Leserforum
    4. Leserforum
    5. Leserforum
    Meistkommentiert
    1. Leserforum

    Werbung




    Werbung