• vom 29.07.2016, 17:37 Uhr

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Update: 01.08.2016, 11:09 Uhr

Leserbriefe

Leserforum: Bankomatgebühr, Terrorismus, Solarflieger




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    Bankomatgebühren sind weiterhin ein umstrittenes Thema. - © Foto: apa/Barbara Gindl

    Bankomatgebühren sind weiterhin ein umstrittenes Thema. © Foto: apa/Barbara Gindl

    Aufregung um Bankomatgebühr

    Von rund 8000 Bankomaten in Österreich werden knapp 70 von der US-Firma Euronet betrieben, und nur diese kassiert eine Abhebegebühr. Das ist an sich legitim, denn dieser Betreiber hat sonst keine Erträge in Österreich - wer dort abhebt, ist selbst schuld, denn 7930 Bankomaten werden von den inländischen Banken betrieben und bieten den Behebungsservice zunächst einmal gratis an.

    Wenn flächendeckende Bankomatgebühren kommen sollten, so sicher nur bei Behebungen bei Fremdinstituten. Behebungen im eigenen Bereich bleiben jedenfalls gratis, und es gibt österreichweit genügend Geräte im jeweiligen Netz, sodass man weiterhin gratis abheben können wird.

    Und "Fremdgebühren" wären ja durchaus legitim, denn in "grauer Vorzeit" hat man für Scheckbehebungen in anderen als dem eigenen Institut auch - und zurecht - Gebühren berappt. Wozu also die Aufregung? Hier wird wohl ein Problem genauso künstlich hochgespielt wie bei der angeblichen Bargeldabschaffung. Haben wir keine anderen Sorgen?

    Günter Braun,

    1020 Wien

    Terrorismus und Rationalität

    Terror macht Angst, und je näher solche Anschläge kommen, desto größer wird die Angst. Jedes unschuldige Opfer ist eines zu viel. Trotzdem ist es wichtig, die sachliche Relation nicht zu verlieren. Der Ruf nach mehr Sicherheit ist nachvollziehbar, aber nicht immer richtig. Denn wer die Freiheit für mehr Sicherheit opfert, wird bekanntlich beides verlieren.

    Die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Unfalls im Straßenverkehr zu werden, ist um ein Vielfaches höher, als einem terroristischen Anschlag zum Opfer zu fallen. Gegen Terrorismus und Extreme gibt es nur ein Mittel: die Verteidigung der Freiheit und Offenheit.

    Im Schatten der vergangenen Tage mögen dies schöne Worte sein. Es bringt jedoch auch nichts, Tote gegeneinander aufzurechnen. Dass jeden Tag tausende Menschen an den Folgen von Hunger sterben, ist beinahe keine Schlagzeile mehr wert, da Normalität und meistens weit weg. Baustellen sind auf unserem Planeten mehr als genug vorhanden. Terrorismus ist eine davon, aber definitiv nicht die größte. Dies sollte im Schatten der vergangenen Tage nicht vergessen werden - und damit auch die Wahrung der Relationen.

    Pascal Merz,

    CH-6210 Sursee

    Zum Artikel vom 27. Juli

    Solarflieger beendet Reise um die Welt

    Ich freue mich riesig, dass dem Team diese bewundernswerte Leistung so toll gelungen ist. Herzlichen Glückwunsch!

    Linda Aichenkron,

    per E-Mail

    Zum Gastkommentar von Klaus Jurgens, 28. Juli

    Militärputsch in der Türkei

    Herrlich! Wie es dem Autor gelingt, den Anführer der großen Demokratiebewegung in der Türkei, Recep Tayyip Erdogan, überhaupt nicht zu erwähnen.

    Dr. Günter Frühwirth,

    per E-Mail





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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2016-07-29 17:41:04
    Letzte Änderung am 2016-08-01 11:09:23


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