• vom 11.01.2017, 14:38 Uhr

Leserforum

Update: 11.01.2017, 14:53 Uhr

Leserbriefe

Leserforum: Biber, Immigration, Behindertenrechte










    Ein Biber knabbert Rinde von Weidenästen ab. - © Foto: apa/dpa-Zentralbild/Patrick Pleul

    Ein Biber knabbert Rinde von Weidenästen ab. © Foto: apa/dpa-Zentralbild/Patrick Pleul

    Knabbernachschub für die Wiener Biber

    Ich mache mir große Sorgen um die Biber auf der Donauinsel. Die kleinen possierlichen Nager, die doch so wichtig für unser innerstädtisches Ökosystem sind, finden bald keine großen Bäume mehr, um sich ihre Zähne zu schärfen, da sie schon zu viele Bäume angenagt haben, die bald eingehen und gefällt werden müssen oder von selbst umfallen.

    Mein Vorschlag: Könnte man nicht aus dem Wienerwald immer wieder mal breitstämmige Bäume auf der Donauinsel einpflanzen, damit den kleinen Tierchen nicht der "Stoff" ausgeht?

    Karsten Rühl,

    per E-Mail

    Zum Artikel von Reinhard Göweil, 10. Jänner

    Keine Kriterien wie ein Einwanderungsland

    Wenn Österreich wirklich ein Einwanderungsland ist, warum hat es dann keine entsprechenden Einwandungsgesetze wie die klassischen Einwanderungsländer Kanada, USA, Australien, Neuseeland, et cetera?

    Wenn wir schon die EU-"Einwanderer" nehmen müssen, warum suchen wir uns dann bei den Drittländern nicht die Besten (und nur die Besten!) aus?

    Paul Hof,

    per E-Mail

    Kein Platz für Einwanderer

    Ein Viertel der Fläche Österreichs ist Ödland (Fels, Gletscher) und die Hälfte ist bewaldet. Wer nicht auf der Pasterze Häuser errichten und unsere Wälder abholzen will, muss zur Kenntnis nehmen, dass Österreich ein besonders dicht besiedeltes Land und daher kein Einwanderungsland ist.

    Manuela Sipper,

    per E-Mail

    Finanzminister blockiert Reform

    Drei Jahre partizipative Vorbereitung und überwiegende Zustimmung zum Entwurf des neuen Erwachsenenschutzgesetzes als Ersatz für das bestehende Sachwalterrecht reichten nicht: Finanzminister Hans Jörg Schelling blockierte die Beratung im Ministerrat mit dem Hinweis auf Finanzierungsprobleme. Damit liegt die Reform wegen 13 Millionen Euro Zusatzkosten derzeit auf Eis. Mit dem Erwachsenenschutzgesetz sollen die Autonomie, Selbstbestimmung und Entscheidungshilfen für Menschen mit Beeinträchtigungen stärker in den Mittelpunkt rücken. Die automatische und oft umfassende Einschränkung der Geschäftsfähigkeit soll dann endlich der Vergangenheit angehören. An ihre Stelle treten genau abgestimmte, befristete Vertretungsmodelle.

    Bei einem Justizbudget von 1,4 Milliarden Euro darf dessen einprozentige Steigerung für die Absicherung der Selbstbestimmung von Menschen mit Beeinträchtigungen nicht länger Zankapfel bleiben.

    Denn die in der UN-Behindertenrechtskonvention von Österreich zugesagte Gleichbehandlung von Menschen mit Beeinträchtigungen vor dem Recht und ihre gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft wird noch wesentlich mehr finanzielle Mittel erfordern!

    Mag. Norbert Krammer,

    5020 Salzburg





    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
    Dokument erstellt am 2017-01-11 14:44:05
    Letzte Änderung am 2017-01-11 14:53:06


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