• vom 08.05.2017, 16:35 Uhr

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Update: 08.05.2017, 16:45 Uhr

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    Nicht nur die Bundeswehr setzt auf Drohnen, auch Terroristen könnten sie einsetzen. - © dpa/Martin Schutt

    Nicht nur die Bundeswehr setzt auf Drohnen, auch Terroristen könnten sie einsetzen. © dpa/Martin Schutt



    Terrorangriffe
    mit Drohnen?

    Die deutschen Sicherheitsbehörden bereiten sich auf neue Formen terroristischer Anschläge vor. Experten warnen vor Terrorangriffen mit Drohnen. Denkbare Szenarien reichen von Störungen von Veranstaltungen und allgemeinkriminellen Anwendungen über Ausspähungen bis hin zu möglichen terroristischen Anschlägen, zu denen auch Großveranstaltungen gehören können. Es ist anzunehmen, dass auch Österreich über Abwehrmaßnahmen nachdenkt.


    Drohnen sind relativ preiswert, technisch immer ausgefeilter und erobern zunehmend den Luftraum und die Schlagzeilen. Sie werden via Computer oder Fernbedienung gesteuert und können mit Kamera, Sensoren oder auch Kampfmitteln bestückt werden. Für Terrorangriffe könnten handelsübliche Drohnen verwendet werden, ausgestattet mit kleinen Raketen, Mini-Bomben oder Sprengstoff. Auch biologische und chemische Kampfstoffe könnten ausgebracht werden. Zivile Drohnen, die einige Kilo Sprengstoff transportieren können, sind kommerziell bereits erhältlich.

    Oberst i.R. Kurt Gärtner,

    1190 Wien


    Zum Gastkommentar
    von Stefan Brocza, 8. Mai

    Gezeter aus dem
    Elfenbeinturm

    Es gibt ihn immer und überall: den Pessimisten und Querulanten. Besonders gerne tritt dieser auf, wenn es um wichtige Standortprojekte mit internationaler Konkurrenz geht. So auch jetzt, bei der Bewerbung Wiens als neuer EU-Agentur-Standort für die EMA (European Medicines Agency). Herr Brocza versucht zum wiederholten Male, Österreichs Bewerbung schlechtzuschreiben. Dabei ignoriert er Fakten und verkennt Realitäten.

    Tatsächlich ist es so, dass Wien als Top-Pharmastandort gute Chancen hat. Und die positiven Auswirkungen für den Standort sind unbestreitbar. So haben sich rund 2000 Pharmafirmen, Konsulenten und Dienstleister in London wegen der Nähe zur EMA angesiedelt. Viele dieser Unternehmen werden die EMA zum neuen Standort begleiten. Das wäre ein enormer Impuls für den Wiener Arbeitsmarkt. Hinzu kommt ein Turbo durch Incoming-Geschäftsreisen im Ausmaß von wöchentlich rund 1000 EMA-Besuchern. Diese generieren mehr als 30.000 zusätzliche Nächtigungen. Kongresse und Veranstaltungen sind hier noch gar nicht hinzugerechnet. Der Pharmabereich zählt generell zu den Top-Zukunftsbranchen.

    weiterlesen auf Seite 2 von 2




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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2017-05-08 16:42:07
    Letzte Änderung am 2017-05-08 16:45:06


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