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Update: 30.05.2017, 12:48 Uhr

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    Mit einem Hochrad-Ballett feierte der tschechische Velocipedistenclub 1880 aus Prag den 200. Geburtstag des Fahrrads. - © apa/dpa/Uli Deck

    Mit einem Hochrad-Ballett feierte der tschechische Velocipedistenclub 1880 aus Prag den 200. Geburtstag des Fahrrads. © apa/dpa/Uli Deck

    Zum "Wiener Journal" vom 26. Mai

    Ein Loblied auf
    das Fahrrad


    Vor Karl Freiherr von Drais ich mich gern verbeuge, seine "Rad"-Erfindung schenkt große Freude.

    Das Fahrrad führt mich, wohin ich will, und macht dies ziemlich still.

    Es verbindet Nutzen, Bewegung, Gesundheit und gute Laune, dass ich nur so staune.

    Öfters kommt mir vor, als würd’ ich fast schweben, darf ich Dreh-Momente mal aktiv, mal passiv erleben.

    Wenn ich daheim sitz’ und mir ist einmal fad, dann rat ich mir selbst: Fahr mit dem Rad!

    Mein nicht mehr junges Gefährt fährt mit null Emissionen, wie schätz’ ich die radelnd gewonnenen Impressionen.

    Karl Brunner,
    9020 Klagenfurt

    Die Arbeit der Regierung
    bis zur Neuwahl

    Das Versprechen der Regierung, die vielen praktisch fertig ausgearbeiteten Gesetzesvorhaben noch zu erledigen, die höre ich wohl - allein, mir fehlt der Glaube. Die Nichterledigung der Gewerbeordnung gibt mir schon recht. Auch die Schwerpunkte, die sich die Regierung setzt, machen mich misstrauisch.

    Wohl am leichtesten zu erledigen wäre die (überfällige) Beseitigung der kalten Progression, die einen "legalen" Diebstahl am Steuerzahler darstellt. Ein Satz im Einkommensteuergesetz würde genügen. "Die Reichen da auszunehmen", wie es die SPÖ will, ist schlicht Sand in die Augen der Bürger. Durch die Inflation werden wir nämlich früher oder später (steuerlich) reich - darum die kalte Progression.

    Jürgen Jauch,

    4040 Linz

    Achtzig tote Zivilisten bei einem Luftangriff der USA

    Beim jüngsten Luftangriff der US-geführten Koalition in Syrien seien mindestens achtzig Verwandte von IS-Kämpfern getötet worden, davon 33 Kinder, wurde gemeldet. Die Familien von IS-Mitgliedern hatten sich angeblich in einem Gebäude der Stadtverwaltung von Mayadin versteckt.

    Die asymmetrische Kriegsführung führt bei Berücksichtigung des Humanitären Völkerrechts zu zahlreichen Problemen. Zum Beispiel: Terroristen und Rebellen verwenden gerne Zivilpersonen als menschliche Schutzschilde und Krankenhäuser als Bereitstellungsräume. Militärpersonen sind jedoch verpflichtet, ausschließlich militärische Ziele anzugreifen. Für reguläre Truppen gilt ein Angriffsverbot auf Zivilisten, ferner sind Krankenhäuser besonders schutzwürdige Objekte und dürfen nicht bombardiert werden.

    Unter strenger Auslegung des Völkerrechts könnten Rebellen und Terroristen in vielen Fällen gar nicht angegriffen werden; mit diesem Verhalten spekulieren häufig irreguläre Kämpfer. Bei einem Luftangriff in einem Bürgerkriegsland wird es somit fast immer auch zivile Opfer geben.

    Oberst iR Kurt Gärtner,

    4600 Wels

    Zum Artikel von Martyna
    Czarnowska, 24./25. Mai

    Türkei blockiert Österreichs Kooperation mit der Nato

    Warum darf ein neutrales Land überhaupt an Nato-Einsätzen teilnehmen? Oder ist mir entgangen, dass Österreich der Nato beigetreten ist? Jedenfalls bin ich der Türkei und Recep Tayyip Erdogan (für den ich sonst wenig Sympathie hege) direkt dankbar, dass er "unsere" Soldaten nicht dabei haben möchte.

    Magda Novak,
    per E-Mail

    Leserlob für die
    "Wiener Zeitung"

    Nachdem wir Ihre Zeitung nun schon seit längerer Zeit regelmäßig lesen und inzwischen zufriedene AbonnentInnen geworden sind, möchten wir uns einmal herzlich für Ihre qualitätsvollen Beiträge und Ihre klaren Stellungnahmen zu vielen wichtigen Themen der Zeit bedanken.

    Wir schätzen Ihre ausgezeichneten Berichte und Analysen, Ihre kritischen Kommentare, Ihr Aufgreifen kontroversieller Themen, die vom Boulevard meist nur negativ dargestellt werden. So sind wir - die selber ehrenamtlich und mit viel Freude seit mehr als zwei Jahren Flüchtlinge zu unterstützen versuchen - begeistert, wie differenziert die "Wiener Zeitung" das Thema Integration darstellt und auch immer wieder Beispiele gelungener Integration präsentiert. Vielen Dank dafür!

    Mag. Gerlinde & Mag. Gerhard

    Buchberger, 2540 Bad Vöslau




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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2017-05-30 12:42:05
    Letzte Änderung am 2017-05-30 12:48:04


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