• vom 27.06.2017, 14:17 Uhr

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    Die Brandruine des Grenfell Tower in London. - © ap/Frank Augstein

    Die Brandruine des Grenfell Tower in London. © ap/Frank Augstein

    Die Brandkatastrophe im Grenfell Tower in London

    Die genaue Brandursache ist im Grunde nebensächlich. Wichtig ist nur, dass der entstehende Brand sich nicht ausbreiten kann. Das ist eine Angelegenheit der viel gelästerten behördlichen Vorschriften, die aber, wie man hört, vor einigen Jahren in Großbritannien von den Konservativen gelockert wurden.


    Immerhin stehen so beschaffene Hochhäuser aber seit etlichen Jahren ohne eine solche Katastrophe. Die überfallsartigen, planlosen Delogierungen ihrer Bewohner sind daher eine Panikreaktion überforderter Behörden. Für den Zeitraum der Entfernung der gefährlichen Fassadendämmungen hätte es genügt, die Bewohner zu größter Vorsicht zu mahnen, was diese unter dem Eindruck der Ereignisse sicher befolgt hätten.

    Der Name "Grenfell" weckte in mir die Erinnerung an ein Jugendbuch ("Sonne über Labrador" Verlag Ueberreuter, Wien 1948), in dem das Leben von Sir Wilfred Grenfell beschrieben wird. Nach diesem Mann, der sein Leben in selbstloser Weise den Einwohnern Labradors widmete, hat man also einen Sozialbau benannt, der zur tödlichen Falle für seine Bewohner wurde. Sir Grenfell hat sich ein besseres Gedenken verdient!

    D.I. Ewald Pangratz,

    1130 Wien

    Peter Pilz scheiterte bei der parteiinternen Grünen-Wahl

    Einen Politiker wie Peter Pilz auf diese Art zu "demontieren", ist wohl mehr als selbstschädigend. Weisheit, Erfahrung und unbedingter Einsatz für das grüne Gedankengut haben demnach nicht gereicht, um dem "Jugendwahn" eben diese positiv "konservativ" besetzten Eigenschaften entgegenzusetzen. Schade, die Grünen haben sich eines Zugpferdes im wahrsten Sinn des Wortes entledigt, das wird die Partei garantiert zu spüren bekommen.

    Peter Pilz soll, muss weiterarbeiten. Er hat die Republik vor vielen Korruptionsfällen und anderen Fehltritten bewahrt beziehungsweise reingewaschen.

    Peter E. Drechsler,

    6900 Bregenz

    Zum Artikel von Karl Leban,
    21. Juni

    Der Flughafen Schwechat braucht keine dritte Piste

    Wozu eine dritte Piste? Firmen siedeln sich offenbar auch bei zwei Pisten an. Heathrow schafft mit zwei Pisten 70 Millionen Passagiere - viel Luft nach oben in Schwechat. Synergien mit Bratislava wären wünschenswert, Kommunikationsprobleme mit Beton zu beantworten, ist schlicht einfallslos. Keine Firma kann Planungskosten als Druckmittel gegenüber Behörden geltend machen: Hat man sich verplant, geht das allgemein zu eigenen Lasten.

    Erich Kainz,

    per E-Mail

    Mehr Flugverkehr
    über Wohngebieten

    Die dritte Piste würde laut derzeitiger Planung Flüge über den Süden von Wien und die südlich angrenzenden Gemeinden wie Guntramsdorf und Perchtoldsdorf verlagern, also über dichtest bebautes Gebiet! Die Anzahl der Personen, die durch Lärm belastet würden, wurde in dieser Planung maximiert.

    Wer es sich leisten kann, verlässt die Stadt und zieht hinaus ins Grüne. Warum die Stadt Wien ihre eigenen Bürger und Steuerzahler vertreiben will, kann ich nicht nachvollziehen.

    D.I. Veronika Schnedl,

    per E-Mail

    Keine Vorteile durch
    eine dritte Piste

    Dass man die dritte Piste nicht braucht, gibt der Flughafen-Vorstand ja selbst zu. Sie würde nur mehr Umsteigeverkehr anlocken. Das bringt aber der ansässigen Wirtschaft und dem Tourismus nichts. Leidtragend wäre nur die hier wohnende Bevölkerung.

    Sebastian Schwenter,

    per E-Mail




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    Dokument erstellt am 2017-06-27 14:21:10


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