• vom 07.02.2018, 12:41 Uhr

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    Die Türme der Frauenkirche (Mitte) sind das Maß aller Hochhäuser in München. - © fotolia/FleischiPixel

    Die Türme der Frauenkirche (Mitte) sind das Maß aller Hochhäuser in München. © fotolia/FleischiPixel

    Hochhausbau in
    München und Wien

    Im Gasthof Reinthaler komme ich ins Gespräch mit einer Münchnerin, die klagt, dass von Alt-München wenig übrig sei, und meint, Wien habe das besser gelöst. Es heißt: Im Krieg wurde halb München zerstört, aber in der Folge wurden beim Wiederaufbau viele Häuser abgerissen, die eigentlich erhaltenswürdig waren.


    Aber es gibt Überraschendes in München: nämlich zum Beispiel die Bestimmung, dass kein Gebäude der Altstadt höher als die 99 Meter hohen Türme der Frauenkirche reichen darf. Der Bürgerentscheid von Ende 2004 hat den Stadtplanern nicht nur stramme Gestaltungsfesseln angelegt. Er hat sie und die Politiker auch sensibilisiert. Man setzt sich heute viel intensiver mit dem bewahrenden Wandel im Erscheinungsbild der Stadt auseinander.

    Die Stadt Wien aber huldigt im Hochhausbau einem Marktradikalismus und riskiert, die Auszeichnung als Unesco-Welterbe zu verlieren.

    Prof. Dr. MMag. Hans Högl,

    1170 Wien

    Zum Artikel von Walter Hämmerle, 3. Februar

    Der politische Zustand
    unserer Gesellschaft

    Ich möchte mich für den Artikel "Der Neue Bürgerkrieg" bedanken. Wie so oft, ist es Walter Hämmerle meisterhaft gelungen, eine fundierte, informierte und lehrreiche Analyse des politischen Zustands unserer Republik zu schreiben. Dieses tiefschürfende Essay bestätigt seine Position als beeindruckendster jüngerer Kommentator dieses Landes.

    Prof. Nicholas Allen,

    1050 Wien

    Keine Kinder und kein
    Glaube an die Zukunft

    Der Artikel von Walter Hämmerle beklagt auch den mangelnden Zukunftsglauben der heutigen Gesellschaft. Das ist für eine kinderlose Gesellschaft typisch. Die Medien umschreiben diese Katastrophe verniedlichend als "demografischen Wandel". Wer für die Zukunft seiner Kinder arbeitet, verfällt auch nicht den Zweifeln am Sinn des Lebens. Das Krankheitsbild der Sinnkrisen bildet auch unsere Situation ab. Wir können es noch ändern, anderenfalls ändern es andere, und Europa wird zum bloß geografischen Begriff.

    Jürgen Jauch,

    4040 Linz

    Zum Gastkommentar von
    Heinz Kienzl, 31. Jänner

    Ein einiges Europa im
    globalen Wettbewerb

    Heinz Kienzl gelingt es, in überzeugender Form die wichtigsten Ereignisse auf dem Weg unseres Landes in die Gegenwart darzulegen. Die Feststellung allerdings, dass "das amerikanische Jahrzehnt" zu Ende gehe, kann wohl nur vor dem Hintergrund des rapiden Aufstiegs Chinas zur Weltmacht gesehen werden.

    Umso dringender nötig wäre die Entschlossenheit Europas, die Chancen für ein noch stärkeres und intensiveres Zusammenwachsen zu nutzen. Wenn Österreich ab 1. Juli 2018 die EU-Präsidentschaft übernimmt, wird es zweifellos mit aller Kraft auf dieses Ziel hinarbeiten.

    Dr. Wolfgang Wolte,

    per E-Mail

    Fragwürdige Experimente
    für die Autoindustrie

    Die von einigen Universitäten und Institutionen durchgeführten Experimente an Affen und Menschen zur Untersuchung der Wirkung von Stickstoffdioxid (NO2) sind nicht nur unethisch, sondern sogar verbrecherisch und rücken fast in die Nähe der verbrecherischen Versuche Deutschlands im Ersten Weltkrieg zur Untersuchung der Wirkung von Giftgasen auf Tiere und Menschen und der der Nazis im Zweiten Weltkrieg.

    Was sollte denn bei den experimentellen "Studie" überhaupt herauskommen? Seit mehr als 40 Jahren sind die Wirkungen toxischer Gase auf Mensch und Tier bekannt. Da gibt es fast nichts mehr zu erforschen!

    Siegfried Marquardt,

    per E-Mail




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    Dokument erstellt am 2018-02-07 12:47:18



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