• vom 15.02.2018, 14:25 Uhr

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    Antisemitismus in
    unserer Gesellschaft

    Antisemitismus ist ein Gefühl, eine Einstellung. Gefühle und Einstellungen aber kann man nicht erfolgreich durch Gebote oder Verbote bekämpfen. Ebenso wie eine jahrzehntelange Vergangenheitsbewältigung nicht nur Gefahr läuft, sich abzustumpfen, sondern auch die Bewältigung der Zukunft zu verhindern.


    Man muss eher trachten, jüdische Mitbürger als selbstverständliche und ganz normale Teile der Gesellschaft zu sehen. Es gibt genug Beispiele, etwa in Kunst und Wirtschaft, um jüdische Verdienste entsprechend herauszustreichen. Man sollte aber etwa einzelne politische Vorgänge in Israel, aber auch fallweise Fehlentwicklungen der jüdischen Kultusgemeinde kritisieren dürfen.

    Ziel muss sein, das Judentum als selbstverständlichen und bereichernden Teil unserer Bevölkerung zu verstehen. Dass an Gedenktagen die Verbrechen des Holocaust im Mittelpunkt stehen müssen, ist ebenso selbstverständlich, wie dass Verbrechen dieser Art niemals vergessen werden sollten.

    Dr. Norbert van Handel,

    4652 Steinerkirchen a.d. Traun

    Zum Artikel vom 9. Februar

    "Sex-Vorwürfe" gegen Trainerlegende Charly Kahr

    Es handelt sich hier keineswegs um "Sex-Vorwürfe", sondern um Vergewaltigungsvorwürfe. Die sprachliche Gleichstellung von Sex und Vergewaltigung ist verharmlosend und unangebracht.

    Kai Kovrigar,

    per E-Mail

    Die neue Koalition
    in Deutschland

    Angela Merkel konnte zwar noch einmal, vorbehaltlich der internen SPD-Abstimmung, ihre Position festigen, aber der CSU/CDU wurden - allegorisch - die Lederhosen ausgezogen. Es ändert aber nichts, denn die Konsequenzen des Regierungsprogramms und dessen überzogene Kosten muss ohnehin die Bevölkerung tragen.

    Mag. Martin Behrens,

    1230 Wien

    Der Verfall der
    deutschen Großparteien

    Sehr wahrscheinlich hat Deutschland bald wieder eine neue Regierung, doch wer hat am Ende eigentlich gewonnen? Die beiden Volksparteien bringen zusammen mit der CSU noch einen bisschen mehr als 50 Prozent Wähleranteil auf die Waage, beharren jedoch auf dem Selbstverständnis von großen Volksparteien.

    weiterlesen auf Seite 2 von 2




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    Dokument erstellt am 2018-02-15 14:29:24


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