• vom 15.02.2018, 14:25 Uhr

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Martin Schulz hat nach seinem Meinungsslalom der vergangenen Wochen jegliche Glaubwürdigkeit verspielt und seine politische Karriere damit wohl beendet. Angela Merkel darf vielleicht noch zwei Jahre als Kanzlerin weiterregieren. Erkauft hat sie diesen Aufschub mit sozialdemokratischer Politik und ohne Visionen. Statt Antworten auf einschneidende Entwicklungen zu geben, wird weiter auf Sicht regiert.

Pascal Merz,

CH-6210 Sursee

Die Chance auf
eine Reform der EU

In den maßgeblichen EU-Gremien wird schon ziemlich konkret für das nächste EU-Budget geplant. Dagegen aber herrschen über eine wirkliche, tiefgreifende EU-Reform weitgehend Unklarheit und Unsicherheit. Wie es aussieht, bemüht man sich, das EU-Budget zu einem Abschluss zu bringen und einen tiefgreifenden Umbau der EU auf spätere, unbestimmte Zeiten zu verschieben.

Das darf so nicht geschehen! Denn dann wird es nie zu einer wirklichen Reform der EU kommen, und alles bleibt weiterhin beim Alten im unbestimmten Raum. Hier ist ein Junktim erforderlich! Und zwar ein Junktim, damit für die anstehende Reform die Interessen aller Mitgliedstaaten - und nicht nur die der großen, bisher dominierenden - berücksichtigt werden. Auch Österreich kann und soll sich da zu Wort melden. Und wenn es Österreich nicht tut, werden es hoffentlich andere tun!

Gesandter i.R. Peter F. Lang,

per E-Mail

Lernen als umfassende Herausforderung

Hören wir endlich damit auf, die Begriffe "Bildung" und vor allem "Bildungspolitik" fälschlich zu gebrauchen! Das Gesamtgeschehen umfasst das Lernen insgesamt, dementsprechend Lernreformen und Lernpolitik sowie eingeschränkter die Belange der Lerninhalte, der Lernmethoden, der Lernorganisationen, der Lerneinrichtungen, des Schulwesens und des Erwachsenenlernens.

Es wäre hoch an der Zeit, die Bildung persönlicher Qualitäten, insbesondere per hoch stehender Allgemeinbildung, in gehöriger Stärke zu ermöglichen. Damit nicht zu verwechseln ist grundlegendes Erlernen für die Ausbildungen nutzbringend einsetzbarer Qualifikationen. Dies übrigens in der bestmöglichen Entfaltung der individuellen Talente anstatt eines uniformierenden Herumdokterns an den Schwächen.

RgR Prof. Reinhard Horner,

1100 Wien

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Dokument erstellt am 2018-02-15 14:29:24


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