• vom 02.04.2018, 16:07 Uhr

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    Frostige Stimmung herrscht zurzeit zwischen Russland und dem Westen. - © fotolia/mikolajn

    Frostige Stimmung herrscht zurzeit zwischen Russland und dem Westen. © fotolia/mikolajn

    Wer ist schuld an dem
    Giftanschlag in England?

    Für jeden Vergewaltigter oder Mörder gilt die Unschuldsvermutung (selbst dann, wenn Zeugen vor Ort waren). Warum wird der russische Präsident Wladimir Putin ohne Beweise verurteilt? Warum werden ohne Beweise Sanktionen gesetzt?


    Inge Hosa,

    per E-Mail

    Der Westen handelt diplomatisch unklug

    Wladimir Putin hat einen großen Fehler: Er schaut meistens mit finsterem Blick in die Fernsehkameras. Solchen Leuten traut man eher Böses zu als Gutes. Das sollte die Führer Europas aber nicht veranlassen, politische Dummheiten ersten Ranges zu begehen.

    Was nun passiert ist, die Ausweisung und Rückberufung von Diplomaten, gleicht in seiner Plumpheit einer Wirtshausschlägerei. Wer, um Himmels willen, hat denn einen Vorteil davon? Bis zum Beweis des Gegenteils gilt die sogenannte Unschuldsvermutung. Hat Deutschland die Beziehungen zu den USA abgebrochen, als George W. Bush völkerrechtswidrig den Irak überfallen hat? Das war nicht einmal eine mutmaßliche, sondern eine tatsächliche Tat!

    Otfried Schrot,

    D-30952 Ronnenberg

    Europa sollte weiterhin
    mit Russland reden

    Es ist zwar sehr wahrscheinlich, dass Russland die Finger mit im Spiel hatte, aber sichere Beweise fehlen noch. Die hysterische Reaktion der EU offenbart nicht unbedingt ein diplomatisches Fingerspitzengefühl, entsteht doch durch solche Aktionen eine Eiszeit, ähnlich dem Kalten Krieg. Es zeigt auch, dass mehrere Staaten in der EU uneingeschränkt der Herde folgen, man nennt dieses Verhalten trügerisch Solidarität. Die Ausweisung von Diplomaten ist kein Ersatz für eine Politik.

    Zentraleuropa sitzt im Glashaus: militärisch schwach, keine vorbereiteten Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung und direkt auf dem Landweg leicht erreichbar. Es wäre ein großer Fehler, wenn die EU auf eine Gesprächs-Diplomatie verzichten würde.

    Kurt Gärtner,

    4600 Wels

    Wie man die Pflege älterer Menschen finanziert

    Alter, Vergreisung und Demenz steigen, medizinischer Fortschritt schreitet voran, die Kosten explodieren, die zahlenden Jungen fehlen. Das Thema Pflege hat nicht bloß budgetäre ökonomische Aspekte, sondern vorwiegend auch ethische. Die Finanzierung muss breitest angelegt werden, darf nicht bloß auf die Schultern von Arbeitgebern und Arbeitnehmern mittels Beitragseinhebung aufgeladen werden. Die Finanzierung muss breit "gesteuert" werden. Tägliche Börsenumsätze, Kapitalerträgnisse, das ach so scheue Fluchtkapital müssen politisch und legistisch zur Berechnung der Beitragsgrundlage mit eingefangen werden. Wir warten auf ein dringendes Bundesgesetzblatt!

    Fritz Baumgartner,

    4222 St. Georgen/Gusen

    Politiker ignorieren die Probleme mit Zuwanderern

    In der Vergangenheit wurde jeder, der auf die Folgen der ungezügelten Zuwanderung und die verschenkten Staatsbürgerschaften hinwies, als fremdenfeindlich verurteilt. Auch jetzt gilt Kritik am Missbrauch von Sozialleistungen und die großen Arbeitslosenzahlen der Migranten vielfach noch als Volksverhetzung.

    Es besteht die Notwendigkeit, die Menschen, die nur die Sozialleistungen in Anspruch nehmen wollen oder aus religiösen beziehungsweise aus familiären Traditionen keine Arbeitsleistung erbringen können, zur Rückkehr in die Heimatländer aufzufordern. Statt asylsuchende Kinder in das österreichische Schulsystem zu integrieren, wäre der Unterricht in der Heimatsprache im Hinblick auf die Rückkehr wesentlich sinnvoller und sollte ehrenamtlich von Landsleuten übernommen werden. Bei weiterer Untätigkeit vergrößert sich die Anzahl der Parallelgesellschaften mit nicht mehr steuerbaren Problemen.

    Dr. Ernie Hackl,

    5201 Seekirchen




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    Dokument erstellt am 2018-04-02 16:12:03


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