• vom 20.04.2018, 13:05 Uhr

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    Zusammenstöße an der Grenze zu Israel.

    Zusammenstöße an der Grenze zu Israel.© ap/Adel Hana Zusammenstöße an der Grenze zu Israel.© ap/Adel Hana

    Mehr Lehrer und
    weniger Schüler

    Die Zahl der Schüler in Österreich ist seit 1990 um rund 14.000 zurückgegangen, das ist 1 Prozent. Im selben Zeitraum ist die Zahl der Lehrer um mehr als 15.000 gestiegen, das sind 13 Prozent. In der Volksschule ist diese eigentlich gute Entwicklung am größten ausgeprägt.


    Auch im europäischen Vergleich sind wir beim Lehrer-Schüler-Verhältnis im Spitzenfeld, aber leider nicht bei den Schulleistungen. Die durchschnittliche Schülerzahl pro Lehrer im Primarbereich (Volksschule) beträgt in Österreich 12 und zum Vergleich in Frankreich 19.

    Die meisten Bildungsforscher sind sich einig: In kleinen Klassen lernen Kinder und Jugendliche nicht automatisch besser. Die Qualität und das Engagement der Pädagogen sind entscheidend. Natürlich spielt auch das Leistungsvermögen der Schüler eine Rolle. Wenn man bedenkt, dass alle neuen Lehrerinnen und Lehrer einen vollakademischen Abschluss haben, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis des österreichischen Schulsystems zu hinterfragen.

    Kurt Gärtner,

    4600 Wels

    Zum Leitartikel von Martina
    Madner, 18. April

    Eigene Klassen zur Sprachförderung

    Die Kritik an speziellen Deutschklassen ist nicht nachvollziehbar, denn die Grundvoraussetzung für das Verstehen des Unterrichts sind Sprachkenntnisse. Umgekehrt ist die Leistungsspreizung zwischen den besten und schlechtesten Schülern einer Klasse zu groß, wenn nicht jeder zumindest Grundkenntnisse in Deutsch hat, um den Lehreinheiten folgen zu können. Schließlich gibt es überall Selektionsmechanismen, und ein Studium ohne Matura ist im Regelfall ebenso wenig möglich wie eine Meisterprüfung ohne Gesellenausbildung. Prioritäten haben in diesem Fall Unterricht und Bildung und nicht diffuse gesellschaftsutopische Ziele.

    Mag. Martin Behrens,

    1230 Wien

    Zum Artikel von Michael
    Schmölzer, 14. April

    Gewalt bei Protesten von Palästinensern gegen Israel

    Der Beitrag hat einen äußerst unangenehmen Duktus - nicht einmal zwischen den Zeilen, sondern ganz offen. Da heißt es unter anderem: "(...) klappt der kleine jüdische Staat das Visier herunter." - Man assoziiert: Er geht zum Angriff über - aber angegriffen wird Israel. "Kritik, dass der Schusswaffengebrauch hier völlig unverhältnismäßig ist, prallte ab." - Der Schreiber geht offenbar von der naiven Annahme aus, dass die Palästinenser friedliche Demonstranten sind. Er verdrängt, dass die Vernichtung Israels Wunschziel der Hamas ist, die diese Demonstranten aufhetzt und sie beauftragt, nach Möglichkeit in Israel einzudringen.

    weiterlesen auf Seite 2 von 2




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    Dokument erstellt am 2018-04-20 13:09:22


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