• vom 11.05.2018, 16:59 Uhr

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Update: 11.05.2018, 17:06 Uhr

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    Zum Gastkommentar von
    Werner Stanzl, 9. Mai

    Die Besserwisser
    in Sachen Moral


    Werner Stanzl stellt eine interessante Frage: Was haben die, die sich als die Guten fühlen, wirklich vor mit denen, die sie als das Böse ausmachen? Manchmal hat man den Eindruck, sie wollen sie mundtot machen, vor irgendein Sondergericht stellen, ausmerzen. Sie treten auf als ewige Besserwisser und verhöhnen jene, die nicht ihrer Meinung sind. Diktatorengehabe ist das schon. Und genau deshalb sind sie keine Demokraten, wie im Titel des Kommentars ("Die Diktatur der Demokraten") ausgewiesen.

    apa/Harald Schneider

    apa/Harald Schneider apa/Harald Schneider

    Aber dass an jedem Stammtisch zumindest ein Antisemit sitzt, weiß eh jeder. Dazu hätte Stanzl nicht in Archiven der Ersten Republik graben müssen.

    Alfred Nickl,

    per E-Mail

    Gute Erfahrungen mit Deutschförderklassen

    Mit großem Interesse verfolge ich die Diskussion um die geplanten Deutschförderklassen und erlaube mir, mich zu Wort zu melden, weil ich diese Art von Sprachförderung als sehr sinnvoll erachte. Ich arbeite als Deutschlehrerin an einer österreichischen Auslandsschule, in der die nicht-deutschsprachigen Schülerinnen und Schüler innerhalb von fünf Jahren auf das Deutsch-Sprachniveau C1 gebracht werden und die österreichische Matura ablegen können.

    Das wäre nicht möglich, wenn die Kinder nicht ein intensives Vorbereitungsjahr durchliefen, in dem sie 20 Stunden Deutschunterricht erhalten. Auch Mathematik und andere Fächer werden auf Deutsch unterrichtet. Zwei Lehrkräfte teilen sich den Deutschunterricht, die Vokabeln werden von einer zweisprachigen Lehrerin erklärt. In diesem Jahr werden die Grundlagen der Grammatik und der wesentliche Wortschatz erworben, was die Basis für den Deutschunterricht der Folgejahre nach dem österreichischen Lehrplan darstellt.

    Nach diesem Vorbereitungsjahr können die Schüler wirklich gutes Hochdeutsch in Wort und Schrift. Natürlich braucht es dazu gute Lehrwerke, durchdachte Konzepte, pädagogisches Wohlwollen und nicht zuletzt motivierte Kinder, aber ein intensives Lernjahr bringt raschen und nachhaltigen Lernerfolg!

    MMag. Birgit Sprenger,

    per E-Mail




    Schlagwörter

    Leserbriefe, Moral, Schule, Deutsch

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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2018-05-11 17:03:53
    Letzte Änderung am 2018-05-11 17:06:46


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