• vom 18.05.2018, 16:49 Uhr

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    In Opposition: Andreas Schieder(l.) und Christian Kern.

    In Opposition: Andreas Schieder(l.) und Christian Kern.© apa/Schlager In Opposition: Andreas Schieder(l.) und Christian Kern.© apa/Schlager

    Unsere Freiheit wurde
    bereits eingeschränkt

    Den vieles auslösenden Satz "Wir schaffen es" haben wir in den vergangenen Jahren oft wiederholt gehört. Will man uns glauben lassen, dass er stimmt? Mir kommt vieles zu Ohren, was anders klingt, nämlich dass Frauen jedes Alters ihre Abendveranstaltungen einschränken, um nicht allein nach Hause gehen zu müssen. Eltern lassen ihre Kinder nicht mehr zu Fuß in nahegelegene Schulen gehen. Mütter lassen ihre Kinder auch im eigenen Innenhof nicht mehr aus den Augen. Und alle geben zu, dass dies vor wenigen Jahren noch nicht so war.


    "Wir lassen uns in unserer Freiheit nicht einschränken." Diesen Satz hört man oft nach einem Terroranschlag. Aber das sind nur Worte. Das Verhalten der Menschen zeigt etwas ganz anderes.

    Dr. Lucia Kautek,

    per E-Mail

    Die SPÖ braucht einen politischen Neustart

    Die SPÖ ist auf der Suche nach identitätsstiftenden Gemeinsamkeiten. Damit die Partei nicht zerfällt. Am verlässlichsten ist da noch ein forcierter Antifaschismus. Der kann nicht falsch sein. Was macht die SPÖ? Sie stellt ein gewiss rechtes, bedeutungsloses Magazin in die rechtsextreme Ecke. Nur, um der FPÖ eins auszuwischen. "Alles Roger" war bisher nicht allgemein bekannt. Wenn die SPÖ so weitermacht, wird es aber bald bekannter sein als der berühmte bunte Hund.

    Die SPÖ gehört zurück an den Start. Sie sollte sich endlich von Bruno Kreisky ein Stück weit distanzieren. Die Wiesenthal-Affäre, die schlimmste Antisemitismusorgie der Zweiten Republik, aufarbeiten. Wenn das erledigt ist, kann etwas Neues wachsen, das sich mit anderen politischen Vorstellungen auf Augenhöhe matcht.

    Reinhold Sulz,
    1210 Wien

    Die immer gleichen
    Vorwürfe der Opposition

    Seit Monaten kommen mir die SPÖ, aber auch die anderen Oppositionsparteien vor wie eine steckengebliebene Schallplatte. Am Mittwoch in der Parlamentsdebatte hat sich das bestätigt: "Konzerne, Konzerne, die ÖVP nur für Konzerne . . ." Und man glaubt, je öfter man das wiederholt, desto eher werden es die Wähler glauben. Und "unsozial" wird auch hundertmal wiederholt, zum Beispiel wegen der AUVA-Reform.

    Das Beste ist aber der ausdauernde Versuch, Bundeskanzler Sebastian Kurz "anzupatzen". Etwa damit, dass er nicht im Parlament ist, weil er in EU-Fragen im Ausland ist. Übrigens bestens vertreten durch Minister Gernot Blümel im Parlament.

    Mag. Franz Karl,

    1130 Wien




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    Dokument erstellt am 2018-05-18 16:54:58


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