• vom 07.06.2018, 13:56 Uhr

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    60 Prozent der Wiener Volksschüler haben eine andere Muttersprache als Deutsch. - © fotolia/Robert Kneschke

    60 Prozent der Wiener Volksschüler haben eine andere Muttersprache als Deutsch. © fotolia/Robert Kneschke

    Zum Artikel von
    Bernd Vasari, 2./3. Juni

    Bei der Schule endet der Multikulti-Lebensstil


    Die Eltern, die danach trachten, ihre Sprösslinge möglichst nicht mit Kindern aus bildungsfernen Schichten in die Schule gehen zu lassen, sind genau die, die seit Jahren durch ihr Wahlverhalten für eine Situation wie diese gesorgt haben. Das Schulproblem ist ja nicht neu. Multikulti ist super, Wohnen am Brunnenmarkt urleiwand, die Kinderchen werden linksliberal erzogen, und natürlich heißen wir Flüchtlinge mit Transparenten willkommen und arbeiten womöglich noch ehrenamtlich in diversen Hilfsorganisationen mit. Weil das gehört sich so in der heutigen Gesellschaft.

    Aber wenn’s ans Eingemachte geht, sprich: Multikulti in der Realität, dann ist Schluss mit lustig. Da werden alle möglichen Tricks angewendet wie die Ummeldung der Kinder. Dies ist offensichtlich seit Jahren bekannt. Warum tut keiner etwas dagegen? Weil sich - wie immer in unserem schönen Österreich - keiner traut. Von unseren roten Politikern erwarte ich mir gar nichts mehr. Die sind durch ihre jahrzehntelange Herrschaft schon so fern jeglicher Realität, dass sie für echte Probleme keinen Blick mehr haben beziehungsweise haben wollen.

    Susanne Bauda,
    1010 Wien

    Eine lebenswerte Stadt
    ist sozial durchmischt

    Die "Grätzlschulen" aufzugeben war eine Fehlentscheidung und sollte schleunigst zurückgenommen werden. Das Argument, dies wäre den Eltern nicht beizubringen, zeugt von wenig sozialer Haltung, sondern bloß von Bequemlichkeit. Es bleibt zu hoffen, dass der neue Bürgermeister Michael Ludwig, dem soziale Mischung ein Anliegen ist, hier entsprechende Festlegungen treffen wird.

    Sonst wird über die Jahre Wien nicht mehr die lebenswerteste Stadt der Welt bleiben. Denn was die "Expats" hier die Stadt in diversen Studien bewerten, ist vor allem das Gefühl der Sicherheit. Das wiederum entsteht aus dem Verhalten der Bewohner, aus ihrer Präsenz in der Stadt und der Art, wie die Stadt noch genutzt wird. Also bitte global denken, aber lokal handeln und leben und der Trennung der Bevölkerung entgegenwirken. Dafür muss aber auch jeder Bewohner und jede Bewohnerin ein wenig beitragen.

    Franziska Ullmann,

    per E-Mail

    Hat Polen kein Vertrauen
    in die EU und die Nato?

    Die polnische Regierung hat den USA angeboten, die Infrastruktur für eine Panzerdivision zur Verfügung zu stellen. Diese Vorgangsweise ist irritierend und wirft viele Fragen auf. Wieso wurde diese Anfrage nicht an die Nato gerichtet, sondern direkt an die USA? Warum hat Polen seine Absichten nicht mit den Partnern in der EU abgesprochen? Betrachtet Polen sowohl die EU als auch die Nato als bloße Papiertiger und traut es nur den USA die Verteidigung Polens zu?

    Für die Bemühungen einer gemeinsamen Sicherheitspolitik in der EU ist dieses Verhalten nicht gerade förderlich. Außerdem würde Russland gegen eine Stationierung einer US-Panzerdivision in Polen zu Recht protestieren und militärische Gegenmaßnahmen setzen.

    Oberst iR Kurt Gärtner,

    4600 Wels




    Schlagwörter

    Leserbriefe, Schule, Wien, Soziales, Polen

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    Dokument erstellt am 2018-06-07 14:01:18


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