• vom 14.06.2018, 13:49 Uhr

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    Trump und Kim trafen einander in Singapur.

    Trump und Kim trafen einander in Singapur.© ap/Evan Vucci Trump und Kim trafen einander in Singapur.© ap/Evan Vucci

    Das Treffen von Donald
    Trump und Kim Jong-un

    Es ist zweifellos ein Erfolg für Donald Trump, aber noch kein Triumph. Die Einigung von Singapur steht auf geduldigem Papier. Die nukleare Abrüstung Nordkoreas muss nachkontrollierbar und unumkehrbar sein. Erst dann beginnt der mühsame Weg zum Friedensvertrag. China hat mit der Umsetzung der Sanktionen gegen Nordkorea Kim Jong-un biegsamer gemacht. Internationales Vorgehen muss entschlossen sein. Da ist dem US-Präsidenten zuzustimmen.


    Das Iran-Abkommen aufgekündigt und in Korea einen Friedensprozess eingeleitet - wo Licht ist, ist auch immer Schatten. Trump schafft Lösungen und damit auch neue Krisenherde. Dass nun eine brutale Diktatur stabilisiert wird, darf nicht in Vergessenheit geraten. Trumps Rauflust und Unberechenbarkeit haben Kim wohl beeindruckt.

    Peter Lüdin,

    per E-Mail

    Donald Trumps einfache,
    aber effektive Politik

    Das ist das Schöne bei Präsident Trump: Seine Politik ist sehr einfach, dafür äußerst effektiv. Wie wohltuend hebt er sich von seinem Vorgänger oder auch von Angela Merkel ab! Zwei Politiker, die viel redeten und nichts bewegten.

    Peter Netrator,

    per E-Mail

    Wenig Handfestes,
    aber ein wichtiger Schritt

    Was das Treffen von Donald Trump und Kim Jong-un wirklich bringen wird, weiß man heute tatsächlich nicht. Dass die Absichtserklärungen vage klingen, ist bei politischen Pakten Standard. Die Atmosphäre scheint jedenfalls gut, das ist schon eine Qualität an sich. Nur die veröffentlichte Meinung scheint nicht ganz glücklich, dass Trump dieser Schritt gelang. Es darf an Richard Nixons (er war bei den Medien ähnlich unbeliebt wie heute Trump) Öffnung zu China erinnert werden.

    Dass Pakte (auch) mit "Scheusalen" geschlossen werden, ist nicht unüblich. Politik ist ja angeblich "die Kunst des Möglichen", und sollten dadurch Kriege vermieden werden, hat das auch seinen Wert. Europa könnte allerdings die Idee der atomwaffenfreien koreanischen Halbinsel aufgreifen und diesen Zustand auch für Europa anstreben. Einen Versuch wäre die Sache wohl wert.

    Jürgen Jauch,

    4040 Linz

    Die Bezüge von
    Bruno Rossmann

    Für mich ist es etwas verwunderlich, dass ein ehemaliger Arbeiterkammer-Funktionär seine Pensionsbezüge (5100 Euro monatlich) trotz Zusatzeinkommen - als Nationalratsabgeordneter und Klubobmann der Liste Pilz - weiterbeziehen kann. Jedem pensionierten Arbeiter oder Angestellten würde man die Pension zu 100 Prozent streichen, wenn er als Abgeordneter ein Gehalt von 8756 Euro brutto und rund 3000 Euro als Klubobmann-Bonus bezöge.

    Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass es in der österreichischen Politik nur um den eigenen Vorteil beziehungsweise jenen der eigenen Klientel geht. Es geht einzig darum, wiedergewählt zu werden, und nicht um "unverbrüchliche Treue zur Republik Österreich" (aus der Angelobungsformel des Nationalrats). Es fehlt an Fairness im Handeln und Tun.

    Thomas Rothmaier,

    4942 Gurten




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    Dokument erstellt am 2018-06-14 13:55:23


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