• vom 20.06.2018, 16:35 Uhr

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    Zur Kolumne von
    Stefanie Holzer, 16. Juni

    Das Wunder der
    kindlichen Entwicklung


    Nach der Lektüre dieser zwei knappen Spalten ist man als kleinkindtest- und säuglingskompetenzgeschädigter Bildungslobbyist versucht zu sagen, man habe eben das Weltallerbeste über den weltallerbesten Zugang zu Kleinkindern gelesen - hat man auch, und zwar ohne Wenn und Aber!

    Doch was ist heute angesagt? Man müsse heute "Kleinkinder zu längeren zeitlichen Konzentrationsspannen zwingen, denn die digitale Zukunft benötigt das". Kinder, die extrem viele Sinneseindrücke wahr- und aufnehmen und daher für diese aufgrund ihrer großen Menge jeweils nur wenig Zeit aufwenden können, werden von "professionellen Beratungskräften" in die Nähe einer psychischen Störung gerückt und als in ihrer Entwicklung gebremst bezeichnet. Und schüchterne Kinder laufen grundsätzlich Gefahr, als unintelligent abgestempelt zu werden.

    Um wie viel besser - um nicht zu sagen "weltallerbestens" - ist es, wenn ein Zweijähriger gefühlt ewig lange einem Bagger beim Ausheben einer Baustelle zuschauen darf und dadurch in ganz, ganz jungen Jahren ein Bild davon erhält, dass und wie sich in der Welt etwas entwickelt, aber dadurch auch verändert!

    Erfahren zu dürfen, was in so einem jungen Köpfchen beim Betrachten einer sich vertiefenden Baugrube vor sich geht, wäre vermutlich weit spannender als alle Abenteuerliteratur dieser Welt.

    Prof. Ernst Smole,

    1080 Wien

    Die wichtigste Ursache
    der Migrationsströme

    Nun zeitigen sich die Folgen jahrelanger, wenn nicht jahrzehntelanger Verdrängung des Fluchtproblems, denn das Wesentlichste hat man vernachlässigt: die Menschen in ihren angestammten Ländern Mensch sein zu lassen und ihnen ein einigermaßen gutes Auskommen - sprich: einen Lebensstandard mit Arbeit ohne Ausbeutung - zu ermöglichen.

    Nach und nach werden die "reichen" Länder dazu gezwungen, hier anzusetzen und menschliche Lösungen zu entwickeln. Dann wird ein Europäer in Afrika ein gern gesehener Gast sein können und ebenso ein Afrikaner sich zur Ausbildung, als Tourist oder anderswie in Europa aufhalten können, ohne angefeindet zu werden.

    Franz Furtlehner,

    per E-Mail

    Ist Boris Becker
    wirklich ein Diplomat?

    Die Behauptung von Boris Becker, Diplomatenstatus zu haben, ist von Beginn an lächerlich. Diplomat kann nur ein im Auftrag seines Landes im Ausland tätiger Staatsbürger des betreffenden Staates sein, dem ein entsprechender Status zugestanden wurde (vom Präsidenten oder von der Regierung, je nach geltender Regelung).

    Sollte Becker die Staatsbürgerschaft der Zentralafrikanischen Republik angenommen haben, müsste von Seiten Deutschlands ein etwaiger Verlust seiner deutschen Staatsbürgerschaft überprüft werden.

    RgR Ernst Wiedermann,

    per E-Mail




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    Dokument erstellt am 2018-06-20 16:40:30


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