• vom 27.06.2018, 15:37 Uhr

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    Wie die Migration nach Europa steuern? Regierungschefs der EU haben voriges Wochenende darüber beraten. - © afp/Geert Vanden Wijngaert

    Wie die Migration nach Europa steuern? Regierungschefs der EU haben voriges Wochenende darüber beraten. © afp/Geert Vanden Wijngaert

    Angela Merkel ist mitschuld
    an der Flüchtlingskrise

    Bundeskanzlerin Angela Merkel strebt eine europäische Lösung der Flüchtlingskrise an. Sie erwartet tatsächlich, dass die anderen EU-Länder die Suppe mit auslöffeln, die sie ihnen eingebrockt hat. Mit ihrer Aussage "Deutschland ist ein Einwanderungsland", ihrer "Willkommenskultur" und der Äußerung, bei "Asyl kann es keine Obergrenzen" geben, löste sie die Flüchtlingskrise aus. Millionen Menschen machten sich auf den Weg in Richtung Deutschland. Wir können von Glück sagen, dass die südosteuropäischen Länder die Grenzen dichtgemacht haben.


    Solange nicht jeder, der durch sein Handeln den Flüchtlingsstrom fördert, persönlich dafür einstehen muss, sondern die Folgen auf die Allgemeinheit abwälzen kann, wird der Flüchtlingsstrom kein Ende finden.

    Dr. Karl Albert Hahn,
    D-36469 Tiefenort

    Die EU ist ihren Bürgern
    fremd geblieben

    Wechselseitige Schuldzuweisungen sind überhaupt nicht angebracht. Die EU ist ein Konstrukt, das in keiner Weise die Mentalitäten und Eigenarten der europäischen Völker berücksichtigt. Diese kulturelle Ignoranz für das Fundamentale lässt den ethischen Relativismus sich verbreiten und Europa menschlich verflachen.

    Die Menschen wünschen sich kulturelle Identität. Dem kommen aber Wirtschaft und Verwaltung nicht nach. Die EU hat sich für ihre Bürger neu zu organisieren, und zwar von unten.

    Jens-Gunnar Brandt,

    per E-Mail

    Griechenlands Schuldenkrise ist noch nicht vorbei

    Die "Wiener Zeitung" scheint, so wie ich, der "endgültigen Rettung" Griechenlands misstrauisch gegenüberzustehen. Soweit die Zeitungleser nicht schon des Themas überdrüssig sind, werden sie auch diesmal bei den "griechischen Geschichten" die Lücken sehen.

    Aus der Fülle der Beispiele: Wie hoch sind die Steuerschulden Griechenlands aktuell? 2016 kamen, laut griechischer Regierung, die Schuldner auf eine Gesamtsumme von 83 Milliarden Euro. Der erste Schnitt bei Griechenlands Schulden (110 Milliarden Euro) ist aus der Berichterstattung verschwunden.

    Auch würde mich interessieren, was aus dem "Lagarde-Stick" geworden ist: Dieser Datenträger wurde 2010 von der damaligen französischen Finanzministerin Christine Lagarde an die griechische Regierung übergeben und enthielt eine Liste von 2062 Namen griechischer Bürger mit Konten in der Schweiz. Das Einzige, was man davon später hörte, war, dass regierungsnahe Namen daraus gelöscht wurden.

    Alle diese Informationen sind aus den Medien verschwunden. Schon deswegen bin ich überhaupt nicht über das "Ende" der Griechenland-Rettung beruhigt. Die Schulden sind praktisch unverändert hoch, nur sind die Gläubiger nicht mehr die Banken, sondern Europas Steuerzahler.

    Jürgen Jauch,
    4040 Linz

    Gut informiert über die Fußball-Weltmeisterschaft

    Herzlichen Dank und Gratulation für die Artikel über die Fußball-WM 2018. In Ergänzung zu den aktuellen Live-Berichterstattungen im TV und im Internet bringen sie jeden Tag interessante Fakten und lesenswerte Hintergrundinformationen zur WM.

    Dr. Günter Frühwirth,

    per E-Mail




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    Dokument erstellt am 2018-06-27 15:43:40


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