• vom 02.07.2018, 14:19 Uhr

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Update: 02.07.2018, 19:04 Uhr

Leserbriefe

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    Die Taliban kontrollieren immer noch weite Teile Afghanistans. - © reuters/Parwiz

    Die Taliban kontrollieren immer noch weite Teile Afghanistans. © reuters/Parwiz

    Schwedische Soldaten vor dem Königspalast in Stockholm.

    Schwedische Soldaten vor dem Königspalast in Stockholm.© afp/TT News Agency/Jonas Ekstromer Schwedische Soldaten vor dem Königspalast in Stockholm.© afp/TT News Agency/Jonas Ekstromer

    Abschiebungen in ein
    gefährliches Land

    Immer häufiger werde junge Afghanen abgeschoben, obwohl sich gerade unter ihnen viele finden, die sich in Mangelberufen (zum Beispiel in der Gastronomie) bestens bewähren können oder sich bereits bewährt haben, nachdem "händeringend" nach Personal gesucht worden war (etwa im Café Eiles in Wien).


    Damit werden sie einer sehr unsicheren Zukunft ausgeliefert. Aus einem sicheren Wohlstandsland kommend, landen sie dann in einem bettelarmen, ethnisch und religiös zerrissenen, von den Taliban und vom IS terrorisierten Unglücksland, das sie oft genug gar nicht kennen. Denn viele von ihnen waren als Flüchtlingskinder im Iran aufgewachsen, wo sie als kaum geduldete Fremde keine guten Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen vorgefunden hatten, aber gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration in entwickelten Ländern aufbauen hatten können.

    Die Regierung beruft sich aber auf ein Gutachten, das die Lage beschönigt, obwohl es in Afghanistan kaum berufliche Chancen, aber große Gefahren gibt und Hilfe von Verwandten nur beschränkt existiert, sofern sich überhaupt diese finden und dazu bereit sind.

    Dr. Max Klimburg, Österreich-
    Afghanistan Gesellschaft

    Zur Kolumne von
    Christian Ortner, 29. Juni

    Die Leistungsgrenzen
    des Asylrechts

    Sehr guter Beitrag. Das ist nämlich der entscheidende Punkt: Das Asylgesetz stammt aus einer Zeit, in der wir eben nicht mehr leben. Auch dieses Gesetz muss reformiert werden. Übrigens wäre dies die weitaus billigste Lösung.

    Mag. Stephan Fischer,

    per E-Mail

    Zum Leitartikel von
    Walter Hämmerle, 28. Juni

    Die eigentliche
    Aufgabe der Politik

    Nicht das "unpopuläre Notwendige", sondern das notwendige Populäre ist seitens der Politik umzusetzen. Demokratie bedeutet nichts anderes als Volksherrschaft und ist in Artikel 1 der Bundesverfassung - nämlich dass "alles Recht vom Volk ausgeht" - auch so festgeschrieben. Das ist in Stein gemeißelt, hier gibt es auch wenig Handlungsspielraum.

    Mag. Martin Behrens,

    weiterlesen auf Seite 2 von 3




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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2018-07-02 14:25:49
    Letzte Änderung am 2018-07-02 19:04:50


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