• vom 06.07.2018, 14:25 Uhr

Leserforum


Leserbriefe

Leserforum










    - © apa/Hans Punz

    © apa/Hans Punz

    Demonstration gegen das
    neue Arbeitszeitgesetz

    Das ist die linke Provokation in Reinkultur. Politik funktioniert so nicht. Und wenn der Herr Bundeskanzler in Ruhe, Christian Kern, glaubt, sich so profilieren und gemachte Fehler korrigieren zu können, irrt er meiner Meinung nach.


    Ein Wort zum Schluss: Sollte sich jemand über den unglaublichen wirtschaftlichen Erfolg Südkoreas wundern, habe ich eine Antwort für ihn: Dort würde man eine 60-Stunden-Woche als große Erleichterung betrachten.

    RgR Ernst Wiedermann,

    per E-Mail

    Sich nicht dem Druck
    der Straße beugen

    Was sich die SPÖ und insbesondere ihr Parteivorsitzender leistet, ist ungeheuerlich. Demonstrationen - schön, aber von der Straße den Sturz einer legitim gewählten Regierung zu verlangen, ist ungeheuerlich. Und erschreckend, wie der ÖGB auf Knopfdruck reagiert, und alle, die nur ein bisschen rot sind (Arbö und andere).

    An die Regierung: Nicht einschüchtern lassen!

    Mag. Franz Karl,

    1130 Wien

    Keine ungebremste
    Migration mehr

    Wöchentlich, wenn nicht täglich machen sich Boote mit Wirtschaftsmigranten auf den Weg und erpressen europäische Humanität und damit den Zutritt auf europäischen Boden. Wie selbstverständlich erwarten sie die Aufnahme. Fast immer sieht man meist junge Männer mit Victory-Geste, mitunter feiernd. Dass Italien die Reißleine zieht, ist richtig. Kein anderer Kontinent hätte hier so lange zugesehen.

    Ernst Pitlik,

    1220 Wien

    Die Neugeburt Europas in Freiheit und Verzauberung

    Der Morgen erwacht im barocken Garten von Schloss Mirabell und die Glocken des Salzburger Doms verbinden Salzburg mit dem großen Netz der Weltkulturerbestätten. Noch klingen die Träume früherer Jahre, als sie sich an den Verwerfungen des Heute zu brechen beginnen: Bruch mit leeren Sprachspielen, Verweigerung, sich von einer Spirale künstlicher Ängste und Erregungen vereinnahmen zu lassen auf dem Weg ins Nirgendwo.

    Nicht in Imponiergehabe und ideologischen Schablonen liegt die Zukunft, sondern in den Stimmen der Kinder. In ihrer Gabe, sich berühren und verzaubern zu lassen und die Geschichten zu hören, die in den Dingen leben. Viel unmittelbarer empfinden sie sich als Teil der Schöpfung und mahnen, die Natur zu bewahren. Sie dienen nicht einem fremden Takt, ihre Eigenzeit folgt dem Pulsschlag des Lebens, unverfälscht, Innen und Außen im Gleichklang.

    Im Tanz der Gedanken wird ihre innere Freiheit lebendig, Neugier weckt die Freude am Entdecken und erschließt mit jedem Tag neue Horizonte. Unbeschwert lehren sie uns, Wege zu gehen, von denen man nicht immer weiß, wohin sie führen, aber man geht sie miteinander, vertraut einander, ist füreinander da. Jedem Irrtum und jedem Gelingen entspringt ein Abenteuer, in dem wir uns finden und zugleich die Welt anverwandeln.

    Jeder ist frei: frei geboren, frei, seine Bestimmung zu finden und sie zu leben als Ich im Wir. Wer sich nicht betäuben lässt vom Lärm, wird seine innere Stimme hören und erkennen, dass alles Leben einmalig ist und einzigartig. Dieses Leben zu fördern, bei uns und in der Welt - das ist das Maß des Fortschritts, das ist die Botschaft, der Weg, die Zukunft Europas.

    Karl Pangerl,

    4840 Vöcklabruck




    Leserkommentare




    Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


    captcha Absenden

    * Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2018-07-06 14:31:52


    Beliebte Inhalte

    Meistgelesen
    1. Leserforum
    2. Leserforum
    3. Leserforum
    4. Leserforum
    5. Leserforum

    Werbung




    Werbung