• vom 10.07.2018, 14:18 Uhr

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    Donald Trump möchte, dass die Nato-Staaten mehr für ihre Verteidigung ausgeben. - © reuters/Jonathan Ernst

    Donald Trump möchte, dass die Nato-Staaten mehr für ihre Verteidigung ausgeben. © reuters/Jonathan Ernst

    Die Militärbudgets in
    Europa sind zu niedrig

    Die Höhe der Verteidigungsausgaben dürfte das größte Streitthema beim Nato-Gipfel werden. Zu Recht kritisiert der US-Präsident Donald Trump die geringen Ausgaben für die Landesverteidigung in den europäischen Staaten, und in diesem Zusammenhang stellt er auch Artikel 5 des Nato-Vertrages (Bündnisverteidigung) ernsthaft in Frage. Sein Hauptvorwurf gilt Deutschland, das mit 1,2 Prozent des Bruttonationalproduktes vom Schutz der USA profitiert.


    Eine militärische Bedrohung kündigt sich nicht über Jahre an, sie taucht plötzlich auf und gibt dem Verteidiger nur eine kurze Zeit, um seine Abwehrfähigkeit zu erhöhen. Mit der Verbesserung der Verteidigungsbereitschaft jedoch werden politische Wahlen nicht gewonnen, daher sind die Verteidigungsbudgets in Europa niedrig.

    Österreich gehört mit einem Verteidigungsbudget von 0,65 Prozent des Bruttonationalproduktes zu den Schlusslichtern Europas. Die schrittweise Erhöhung des Verteidigungsetats wäre daher eine logische und solidarische Maßnahme. Auch ein neutraler Staat darf nicht zu einem militärischen Vakuum werden.

    Oberst iR Kurt Gärtner,

    4600 Wels

    Grenzkontrollen sollen Migrationsströme stoppen

    Zurück zum Ursprung scheint das Leitmotiv zu sein, indem man die Problematik von Land zu Land zurückdelegiert. Man kann das Problem in Europa nur lösen, wenn man seine Entstehung außerhalb des Kontinents verhindert. Und wenn dann auch noch alle gültigen Rechtsnormen eingehalten und Menschen, die kein Bleiberecht erhalten, rasch rückgeführt werden, scheinen die damit verbundenen Schwierigkeiten vom Tisch - oder doch nicht?

    Mag. Martin Behrens,

    1230 Wien

    Darf denn Arbeit
    Freude machen?

    In meiner Erziehung ist etwas falsch gelaufen, da in meiner Familie der Begriff Arbeit immer positiv besetzt war. Wenn man aber den Arbeitsplatz nur als den Ort sieht, von dem man in Urlaub, Krankenstand oder Pension geht, bringt man sich um einen wesentlichen Teil der Lebensqualität, nämlich die Freude und Genugtuung einer erbrachten Leistung.

    Erfreulicherweise sehen es die meisten Arbeitnehmer nicht so, es wird ihnen vielmehr von verschiedenen Interessensgruppen eingeredet.

    Herbert Schleidt,
    1150 Wien

    Die SPÖ war einmal
    für den 12-Stunden-Tag

    Österreich gerät seit Jahren wirtschaftlich ins Hintertreffen. Darum braucht es ein Maßnahmenbündel, um dagegenzuwirken. Vernünftigerweise stand der 12-Stundentag ebenfalls im Regierungsplan von Christian Kern. Das Gezeter der SPÖ und des ÖGB ist deshalb völlig unglaubwürdig.

    Volksabstimmungen sind eine gute Sache. Aber man kann sie nicht willkürlich von Fall zu Fall ansetzen. Sondern man muss im Voraus grundsätzlich entscheiden, bei welchen Projekten das Volk entscheiden soll. Alles andere schadet der Demokratie. Sage ich als Schweizer.

    Wenn jetzt die SPÖ erst in der Opposition die Möglichkeit von mehr Mitsprache des Volkes entdeckt, so muss sie sich die Frage gefallen lassen: Warum nicht in den Jahrzehnten vorher, als sie an der Regierung war?

    Roger Nufer,

    per E-Mail




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    Dokument erstellt am 2018-07-10 14:25:52


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