• vom 06.08.2018, 13:58 Uhr

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Update: 06.08.2018, 15:53 Uhr

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    Eine Ariane-5-Rakete auf dem Weg ins All. - © apa/afp/Samantha Dubois

    Eine Ariane-5-Rakete auf dem Weg ins All. © apa/afp/Samantha Dubois

    Zum Artikel von
    Eva Stanzl, 2. August

    Die Menschheit will andere Planeten kolonisieren


    Seit einigen Jahren geistert wieder die Idee von "Generationenschiffen" durch die Welt. Reisen über Jahrtausende durchs All, Leben und Sterben über viele Generationen hinweg. Man braucht also 49 Paare für die 6300 Jahre lange Reise ins System Proxima Centauri b.

    Gesetzt den Fall, alle technischen, biologischen und soziologischen Probleme sind gelöst, ist es eine völlig nutzlose Reise. Der menschliche Fortschritt bleibt nicht stehen, und 6300 Jahre sind eine unglaublich lange Zeit. Vor 6300 Jahren lebten alle in der Steinzeit - und wie leben wir heute? Irgendwann in der Zukunft wird es einen Antrieb geben, mit dem man diese ungeheuren Entfernungen in wenigen Minuten zurücklegen wird. Das ist keine Utopie, es wird heute auf diesem Gebiet bereits Grundlagenforschung betrieben.

    Nehmen wir an, in 1000 Jahren wird ein solches Gefährt auf dieselbe Reise zum Proxima Centauri b geschickt. Winkt dann die Besatzung den Menschen im Generationenschiff zu? Vermutlich wird man sie an Bord holen, und das verlassene Raumschiff fliegt als erster intergalaktischer Müll von Menschenhand weiter.

    Franz Medek,

    2352 Gumpoldskirchen

    Leben gibt es nur
    auf dem Planeten Erde

    Der französische Physiker Henri Poincaré hat einmal gesagt: Wäre unsere Atmosphäre dichter und undurchsichtiger, würden wir gar nicht auf die Idee kommen, dass es außer uns noch andere Gestirne oder gar fremdes Leben gäbe. Er berief sich auf Ernst Mach, als er feststellte, dass es ein ganzes Universum benötige, damit ein Planet Leben bekommen könnte. Das irdische Leben ist einzigartig, anderswo bräuchte es ein anderes Universum und viel mehr Zeit.

    Hans Munninger,

    per E-Mail

    Zum Kommentar von
    Judith Belfkih, 2. August

    Die Migrationsströme
    werden noch zunehmen

    Der Kommentar lässt ein Problem unerwähnt: die Bevölkerungsexplosion auf der Erde. Dauerte es bis zur ersten Milliarde Weltbevölkerung, etwa um 1804, hunderttausende von Jahren, so kam die zweite schon 125 Jahre später zustande, die dritte nach nur noch 33 Jahren, und seit 1960 legt die Menschheit in jeweils bloß 12 bis 15 Jahren um eine weitere Milliarde zu. Spitzenreiter ist Afrika, 1930 hatte es kaum 160 Millionen Einwohner, die Prognose für 2080 liegt bei vier Milliarden. Und da regen wir uns heute auf, wenn binnen 24 Stunden 600 Flüchtlinge in Spanien landen?

    Dr. Franz Rader,

    1070 Wien

    Der Iran rüstet sich
    gegen Sanktionen der USA

    Die religiöse Führungsschicht ist von diesen Sanktionen nicht betroffen: Man muss nur durch den Norden Teherans fahren, um einen Eindruck vom Reichtum der Etablierten zu bekommen. Durch die Maßnahmen wird die Bevölkerung getroffen, aber ein Regierungs- oder Systemwechsel ist damit nicht zu erzielen. Es gibt keine Opposition, die alternativ das Land führen oder eine Revolution herbeiführen könnte.

    Alfred Hueter,

    per E-Mail




    Schlagwörter

    Leser, Raumfarht, Leben, Migration, Iran

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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2018-08-06 14:08:25
    Letzte Änderung am 2018-08-06 15:53:24


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