• vom 07.08.2018, 13:21 Uhr

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    Auf zwei Abschnitten der Westautobahn sind 140 km/h erlaubt - oder doch mehr?

    Auf zwei Abschnitten der Westautobahn sind 140 km/h erlaubt - oder doch mehr?© apa/Roland Schlager Auf zwei Abschnitten der Westautobahn sind 140 km/h erlaubt - oder doch mehr?© apa/Roland Schlager

    Auf der Westautobahn
    wird Tempo 140 erprobt

    Grundsätzlich kann man natürlich darüber diskutieren beziehungsweise eine Testphase starten, ob 140 km/h auf Autobahnen in entsprechend ausgebauten Teilbereichen sinnvoll wäre. Wenn sich aber jetzt herausstellt, dass die Bundesländer verschiedene Toleranzgrenzen bei den Geschwindigkeitsmessungen haben, wird das Ganze konterkariert.


    Diese "Länderprivilegien" gehören umgehend abgeschafft und eine bundesweit einheitliche Toleranzgrenze für Tempomessungen gehört eingeführt. Warum prüfen wir die Möglichkeit von 140 km/h, wenn beispielsweise Oberösterreich - wenn die Medienberichte stimmen - mit einer Toleranzgrenze von 158 km/h auf Autobahnen misst?

    Günter Braun,

    1020 Wien

    Zum Leitartikel von
    Walter Hämmerle, 3. August

    Der Papst verurteilt
    die Todesstrafe

    Wenn jetzt sogar schon der Papst seinen Segen dafür gibt, sollte die Todesstrafe baldigst global abgeschafft werden. Dumm allerdings, dass in den meisten Ländern, wo diese Art von Bestrafung üblich ist, Rom wenig zu plaudern hat beziehungsweise sogar konterkariert wird.

    Überall dort, wo man von der Todesstrafe abgeht, muss zumindest die Gesellschaft von verurteilten Menschen in dem Ausmaß geschützt werden, dass lebenslang auch semantisch als lebenslang vollstreckt wird.

    Mag. Martin Behrens,

    1230 Wien

    Das Welterbe Wien wird
    von der Politik zerstört

    Das historische Zentrum Wiens, nur zwei Prozent der Stadtfläche, wurde seit der Eintragung als Unesco Welterbe 2001/2003 permanent dezimiert. Anstatt laut jährlichen Managementplan Bausubstanz und Stadtbild zu erhalten, genehmigte das Rathaus - wie den Bürgern, Icomos und Unesco zum Hohn - dreiste Auskernungen wertvoller Ringstraßenpalais, Dachabrisse und abstruse Dachaufbauten.

    2014 hat Rot-Grün dann jeglichen Genierer über Bord geworfen und "HeumarktNeu", "Masterplan Glacis" und "Hochhausrichtlinie 2014" beschlossen, wonach Hochhäuser auch in der Innenstadt erlaubt sein sollen. Gesetze oder moralische Bedenken gibt es nicht und Bürgerproteste werden ignoriert. Im Wiener Sumpf braucht es wohl einen Herkules oder einen Samson, der sämtliche Hochhauspläne in der Welterbezone samt ihren fatalen Urhebern zu Boden bringt.

    Maria Ranacher,

    per E-Mail

    Kryptowährungen
    sind ein Verbrechen

    Ich halte die Einführung und den weiteren Ausbau der Kryptowährungen von einem globalen Standpunkt her für verbrecherisch, weil sie den bereits ein absurdes Ausmaß umfassenden Finanzmarkt, bei dem "Geld" wie eine Ware um die Welt läuft, noch weiter beträchtlich verstärkt.

    Dieses fiktive Geld bringt keinerlei wirtschaftlichen Nutzen, es erhöht nur den fiktiven Reichtum einiger Individuen und den ihrer Transaktions-Helfer. Wenn man weiss, dass mit diesem Geldwert auf einen Schlag die circa eine Milliarde extrem hungernder Menschen und Millionen von verhungernden Kindern ausreichend Nahrung erhalten könnten und dass den weiteren circa zwei Milliarden in tiefer Armut Lebenden ein menschenwürdiges Leben verschafft werden könnte, dann sind die "Spieler" in diesem Spiel vom Standpunkt jeder Weltanschauung her ganz einfach Verbrecher!

    Leider traut sich außer dem derzeitigen Papst Franziskus kaum jemand, dies unverblümt zu sagen. Er bezeichnet offen die Gier nach Reichtum als die Ursünde der Menschen und die Ursache fast aller vom Menschen erzeugten Leiden.

    Hans Stetter,

    per E-Mail




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    Dokument erstellt am 2018-08-07 13:29:29


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