• vom 17.08.2018, 14:48 Uhr

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    Zum Gastkommentar von
    Bruno Hosp, 16. August

    Südtiroler als Opfer des italienischen Faschismus


    Den Südtirolern, die seit 1363 Österreicher waren, ist die österreichische Staatsbürgerschaft mit Gewalt genommen worden. Die Opfer des Faschismus sollen damit die gleiche Wiedergutmachung erhalten wie die Opfer des Nationalsozialismus.

    Hartmuth Staffler,

    per E-Mail

    Zum Gastkommentar von
    Lorenz Gallmetzer, 7. August

    Ein Europa der doppelten Staatsbürgerschaften

    Es ist unkorrekt, dem international renommierten Journalisten Reinhard Olt (Gastkommentar in der "Wiener Zeitung" vom 2. August, Anm.) zu unterstellen, dass es ihm mit seiner Analyse zur Frage der Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler nicht um das bessere Zusammenleben der dortigen Volksgruppen ginge. Wie mir scheint, hat Lorenz Gallmetzer nicht verstanden, dass es Olt um die Wiedergutmachung der von Italien seit der Annexion Südtirols bis in die 1960er Jahre ausgeübten staatlichen Gewalt geht.

    Auch verschweigt Gallmetzer, dass Italien Nachkommen von ehemaligen italienischen Staatsbürgern ebenfalls eine Doppelstaatsbürgerschaft verleiht und es in Europa weitaus bessere, großzügigere Regelungen für Minderheiten (etwa auf den finnischen Aaland-Inseln) gibt als die erst durch das "Paket" geschaffene Autonomie für Südtirol.

    Die Anzahl von Personen mit doppelter Staatsbürgerschaft nimmt in allen Staaten Europas zu und ist zukunftsweisend für eine künftige europäische Staatsbürgerschaft.

    Univ.-Prof. Dr. Erhard Hartung,

    6080 Innsbruck-Igls

    Die emotionale Bedeutung
    der Staatsbürgerschaft

    Als Südtiroler möchte ich mich bei meinem Vaterland bereits jetzt für die geplante Möglichkeit bedanken, die österreichische Staatsbürgerschaft zu erhalten. Meine italienischen Mitbürger haben ja bereits die Staatsbürgerschaft ihres Vaterlandes.

    Keinesfalls möchte ich irgendeinen finanziellen Vorteil daraus ziehen, es wäre nur die Staatsbürgerschaft, die bereits meine Großeltern von väterlicher und mütterlicher Seite hatten. Mein Herz schlägt für Österreich!

    Roland Lang,

    per E-Mail




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    Leserbriefe, Südtirol

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    Dokument erstellt am 2018-08-17 14:56:39


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