• vom 17.08.2018, 14:57 Uhr

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Leserbriefe

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    Zum Artikel von
    Friedrich Stadler, 11. August

    Ludwig Wittgenstein als
    Lehrer im Wechselgebiet


    "Wittgenstein scheiterte zwar mehr oder weniger in dieser Funktion (eines Volksschullehrers, Anm.), aber er hat dort auch positive Spuren und Erinnerungen hinterlassen." - Eine stark euphemistische Beschreibung dessen, weswegen Wittgenstein "gescheitert" ist: Er traktierte Schülerinnen und Schüler mit Hand und Stock, wenn sie seine "Traktate" nicht begriffen.

    "(...) nicht die Trattenbacher allein sind schlechter als alle übrigen Menschen; wohl aber ist Trattenbach ein besonders minderwertiger Ort in Österreich... Es ist wahr, dass die Menschen im Durchschnitt nirgends sehr viel wert sind; aber hier sind sie viel mehr als anderswo nichtsnutzig und unverantwortlich." Nicht Thomas Bernhard, sondern Ludwig Wittgenstein nach einem Jahr Lehrersein.

    Mag. Walter Stach,

    1060 Wien

    Zum Gastkommentar von
    Matthias Strolz, 7. August

    Bleibende politische Verantwortung

    Matthias Strolz spuckt große Worte "für ein Europa, das zusammenhält und sich nicht spalten lässt", stiehlt sich aber selber aus der Verantwortung (obwohl ihn vor zehn Monaten Zehntausende gewählt haben). Nun, ein paar Monate Auszeit seien ihm vergönnt. Aber er sollte bei den Wahlen für das EU-Parlament im nächsten Mai kandidieren. Oder will er als "Dampfplauderer" ins Gedächtnis der Zeitgenossen eingehen?

    Dr. Franz Rader,

    1070 Wien

    Ein politischer Nachruf
    auf Christian Kern

    Lieber Christian Kern, nun sind also Ihre politischen Tage gezählt, und die ist Zeit gekommen, Ihnen einen Nachruf zu widmen.

    Wie fulminant Sie doch im Mai 2016 gestartet sind, als Phoenix aus der Schuldenasche der verstaatlichten ÖBB. Der Erfolg gab Ihnen recht, vorerst. Doch dann ging’s bergab. Streit und Stillstand prägten Ihren Alltag. In Ihrer größten Not entwickelten Sie den "Plan A", beschäftigten Ihre Prätorianer mit sinnlosen Konzepten. Aber es half nichts: Zusammengekettet mit Reinhold "Django" Mitterlehner steuerten Sie die große Koalition endgültig an die Wand.

    Und in der Opposition? Da kam die Glaubwürdigkeit auch nicht zurück. Nun rächt sich die böse Tat an Ihrem Vorgänger Werner Faymann, die Meuchler stehen vor der Tür der Löwelstraße.

    Gerald Grosz,

    8010 Graz




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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2018-08-17 15:08:43


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