• vom 26.02.2010, 19:37 Uhr

Porträts

Update: 26.02.2010, 20:32 Uhr

Von der Wursttheke ins Rathaus

Hilde Zach




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  • (zaw) So wie Maria Fekter aufgrund des elterlichen Betriebs zur "Schotter-Mitzi" wurde, kam auch Hilde Zach zu ihren Spitznamen: Der Volksmund nennt die Innsbrucker Bürgermeisterin aus einer Fleischerdynastie gerne mal "Fleischkas-Hilde" oder "Wurscht-Hilde".

In der Metzgerei der Eltern arbeitete Zach auch, bevor sie sich selbständig machte. In die Politik kam die heute 67-Jährige erst relativ spät: 1991 zog sie für die ÖVP in den Innsbrucker Stadtrat ein. Als sich die Innsbrucker Volkspartei 1994 spaltete, gründete Zach gemeinsam mit Herwig van Staa die Liste "Für Innsbruck", die bei der Gemeinderatswahl 2000 die absolute Mehrheit errang. Zwei Jahre später beerbte Zach van Staa als Bürgermeister der Tiroler Landeshauptstadt, weil dieser zum Landeshauptmann avancierte. Trotz schwerer Verluste wurde Zach auch nach der Wahl 2006 als Bürgermeisterin bestätigt. Am Donnerstagabend hat die wegen ihrer Resolutheit auch "Wilde Hilde" genannte Bürgermeisterin ihren Rücktritt erklärt. Dieser kam überraschend, aber nicht unerwartet. Schon vor Jahren ist Zach an Krebs erkrankt.




Dokumenten Information
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Dokument erstellt am 2010-02-26 19:37:53
Letzte Änderung am 2010-02-26 20:32:00

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