• vom 22.12.2009, 18:15 Uhr

Porträts

Update: 22.12.2009, 18:16 Uhr

Mit "Brass Balls" macht man Milliarden

David Tepper




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Von John Dyer, Boston

  • Auf dem Schreibtisch von David Tepper steht eine kleine Messing-Skulptur. Sie zeigt, was man in Amerika "Brass Balls" nennt - Metall-Testikel, die für Frechheit, Hartnäckigkeit und Durchsetzungsvermögen stehen. Damit scheint Tepper im Übermaß gesegnet zu sein: Der 52-jährige Hegdefond-Makler dürfte der Wallstreet-Sieger des Jahres 2009 sein - er hat sieben Milliarden Dollar verdient.

Und das ganz einfach: Er kaufte, als alle Angst hatten, Bank of America-Aktien, die auf drei Dollar abgestürzt waren. Inzwischen kosten sie wieder mehr als 15 Dollar - Teppers Firma Appaloosa steigerte ihr Portfolio auf 12 Milliarden Dollar.

Tepper stammt aus Pittsburgh, dem "Ruhrpott" Amerikas, und bemüht sich jetzt im feinen New Jersey, in das gängige Bild des amerikanischen "Moguls" zu passen: So hat er kürzlich einen beträchtlichen Anteil seines Lieblings-Footballklubs Pittsburgh Steelers gekauft. Derzeit kauft er hoch verschuldete Immobilien - er glaubt im Gegensatz zu den meisten, dass die Branche bald anspringt. Dann wird er wieder prächtig verdienen.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2009-12-22 18:15:48
Letzte Änderung am 2009-12-22 18:16:00

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