• vom 27.01.2009, 17:53 Uhr

Porträts

Update: 27.01.2009, 17:54 Uhr

Vom Öko-Rebell zum Ankläger von Korruption

Walter Geyer




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Von Brigitte Pechar

  • Walter Geyer (61) wurde am Dienstag offiziell in sein Amt als Chef der neuen Staatsanwaltschaft zur Korruptionsbekämpfung eingeführt. Bekannt wurde der Staatsanwalt schon 1987: Damals zogen die Grünen erstmals in den Nationalrat ein. Geyer war einer der acht Abgeordneten der Öko-Partei und wurde Stellvertreter von Klubchefin Freda Meissner-Blau.

Das Weisungsrecht des Justizministers gegenüber Staatsanwälten war Geyer schon damals ein Dorn im Auge. Er kritisierte auch, dass das gesamte Leben in Österreich verrechtlicht sei, sogar der Wald sterbe "nach Vorschrift". 1988 verließ Geyer den Grünen Klub wegen andauernder Streitereien und kehrte in die Staatsanwaltschaft zurück.


Aufsehenerregende Fälle wie der Fall des Mafia-Paten Jeremiasz B. landeten auf seinem Schreibtisch. Er war dann Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien und zuletzt Leiter der Staatsanwaltschaft Korneuburg. Ab sofort verfolgt er Amtsmissbrauch, Geschenkannahme durch Beamte, Bestechung, verbotene Intervention und Geldwäschedelikte.



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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2009-01-27 17:53:53
Letzte Änderung am 2009-01-27 17:54:00

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