• vom 08.03.2011, 18:24 Uhr

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Update: 08.03.2011, 19:53 Uhr

Rechnungshof ÖVP-Klub Rechnungshof

Harald Wögerbauer




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Von Wolfgang Zaunbauer

  • Es war nur noch eine Formsache, dass das EU-Parlament am Dienstag grünes Licht für die Entsendung von Harald Wögerbauer als Vertreter Österreichs im Europäischen Rechnungshof gegeben hat.

Harald Wögerbauer geht nach Luxemburg. Foto: ÖVP

Harald Wögerbauer geht nach Luxemburg. Foto: ÖVP Harald Wögerbauer geht nach Luxemburg. Foto: ÖVP

SPÖ-Delegationsleiter Jörg Leichtfried kritisierte zwar, dass Wögerbauer bei seiner Präsentation "ins Parteipolitische abgeglitten" sei, verwundern kann das freilich nicht. Schließlich war Wögerbauer 19 Jahre lang politischer Direktor des ÖVP-Parlamentsklubs.


Diesem war der 57-Jährige als Mitglied des Rechnungshofs seit 1979 dienstzugeteilt. In den Rechnungshof trat Wögerbauer fünf Jahre zuvor ein, nachdem er Jus, Politikwissenschaft und Volkswirtschaft studiert hatte. Für die ÖVP saß er auch im Datenschutzrat.

Im Europäischen Rechnungshof folgt Wögerbauer dem zurückgetretenen Hubert Weber für dessen restliche Funktionsperiode bis Ende 2013 nach. Für Kritik hatte das hohe künftige Gehalt Wögerbauers von 19.500 Euro gesorgt. Für Peter Pilz (Grüne) "übelste Parteibuchwirtschaft".



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Dokument erstellt am 2011-03-08 18:24:58
Letzte Änderung am 2011-03-08 19:53:00

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