• vom 06.09.2011, 18:52 Uhr

Porträts

Update: 06.09.2011, 20:21 Uhr

Ein Schwimmer an der Spitze der Zentralbank

Philipp Hildebrand




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(kle) In ihrem Kampf gegen die Franken-Stärke hat die Schweizer Nationalbank am Dienstag zu einem drastischen Mittel gegriffen. Ab sofort ist ein Euro-Wechselkurs unter 1,20 Franken für sie tabu. Dafür ist sie auch bereit, unbeschränkt Devisen zu kaufen.


Der Druck für die Notenbank, im Interesse der eidgenössischen Wirtschaft am Devisenmarkt noch stärker als bisher zu intervenieren, um den Franken-Höhenflug zu stoppen, war zuletzt bereits enorm. Der nunmehrige Schritt trägt die Handschrift des Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Der heißt Philipp Hildebrand und steht seit 2010 an der Spitze des Direktoriums, in das er vor acht Jahren zunächst als einfaches Mitglied eingezogen ist.

Hildebrand, am 19. Juli 1963 in Horw geboren, ist studierter Ökonom und Politologe. In seiner Funktion als Notenbanker hat er auch enge Verbindungen zur US-Notenbank. Ein Detail am Rande: In den 1980ern war Hildebrand Mitglied der Schweizer Schwimm-Nationalmannschaft - und zweimal sogar Schweizer Meister.



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Dokument erstellt am 2011-09-06 19:00:10
Letzte Änderung am 2011-09-06 20:21:29


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