• vom 03.08.2010, 18:20 Uhr

Porträts

Update: 14.10.2011, 17:06 Uhr

Franz Koloini

Franz Koloini




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Von Peter Wötzl

  • Der "schöne Franz" startete als Kellner
  • Aus der sogenannten Buberlpartie rund um Jörg Haider stach er besonders hervor - er hatte auch einen entsprechenden Spitznamen: Ab und zu wurde er der "schöne Franz" gerufen. Seine Wurzeln liegen in Villach, dort haben die Eltern von Franz Koloini ein Speiserestaurant geführt.

Einst Haider-Schatten: Franz Koloini. Foto: ap

Einst Haider-Schatten: Franz Koloini. Foto: ap Einst Haider-Schatten: Franz Koloini. Foto: ap

Der Spross war ein ehemaliger Kellnerlehrling, bis er es durch Haiders Gnaden 1999 zu dessen persönlichem Sekretär und zum Protokollchef des Landes Kärnten schaffte.

Der Villacher fand stets ein offenes Ohr bei seinem "Chef". Wie ein Schatten wich er nicht von seiner Seite, selbst beim Marathonlauf heftete sich der Sportbegeisterte höchstpersönlich an die Fersen seines Förderers. Heute will Koloini von Haider-Konten in Liechtenstein nichts wissen. Er selbst geriet kürzlich auch ins Visier der Korruptionsjäger. Auf seinem Privatkonto landete Geld von der Kärntner Hypo Group Alpe-Adria. Es ging um Sponsorgeld für Rennfahrer Franz Friesacher. Die 190.000 Euro habe er aber bar an Haider übergeben, wie Koloini aussagte.





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Dokument erstellt am 2010-08-03 18:20:36
Letzte Änderung am 2011-10-14 17:06:53

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