• vom 31.05.2010, 19:26 Uhr

Porträts

Update: 01.06.2010, 10:56 Uhr

Juan Manuel Santos




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Von Hüter der alten Macht Kolumbiens

  • (aum) Juan Manuel Santos steht für die eingesessenen Mächte in Kolumbien, für Kontinuität und Konservativismus. Dafür spricht schon der familiäre Hintergrund des Präsidentschaftskandidat, dem die besten Chancen für die Stichwahl im Juni eingeräumt werden.

Präsidentschaftskandidat Juan Manuel Santos. Foto: ap

Präsidentschaftskandidat Juan Manuel Santos. Foto: ap Präsidentschaftskandidat Juan Manuel Santos. Foto: ap

Seine Familie gehört zu den ältesten und einflussreichsten des Landes. Sein Großonkel Eduardo Santos Montejo war von 1938 bis 1942 Präsident; Juans Vater Enrique Santos war Herausgeber der bedeutenden Zeitung "El Tiempo"; Juans Cousin Francisco Santos ist der Vize von Präsident Alvaro Uribe. Dessen Politik hat Santos versprochen fortzuführen, sollte er es schaffen, in die Fußstapfen seines Großonkels zu treten.


Ursprünglich war der an der London School of Economics und Harvard ausgebildete Ökonom Mitglied der Liberalen Partei. 1951 in Bogota geboren, arbeitete er zunächst als Journalist und wurde später Wirtschaftsminister. 2005 wechselte er in das Lager Uribes und war Mitbegründer von dessen U-Partei. Uribe dankte es ihm mit dem Posten des Verteidigungsministers und mit der Möglichkeit, selbst Präsident zu werden.



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Dokument erstellt am 2010-05-31 19:26:29
Letzte Änderung am 2010-06-01 10:56:00


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