• vom 09.08.2007, 18:21 Uhr

Porträts

Update: 09.08.2007, 18:23 Uhr

Porträt

Andreas Wabl




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  • (wh) Für Überraschungen war Andreas Wabl (56) zeit seiner politischen Karriere gut. Unvergessen die Provokation, mit der er 1986 auf sich aufmerksam machte: Aus Protest gegen den umstrittenen Präsidentschaftskandidaten Kurt Waldheim hielt er im Nationalrat eine Hakenkreuz-Fahne in die Höhe.

Die markante Frisur ist Markenzeichen. Foto: ap

Die markante Frisur ist Markenzeichen. Foto: ap Die markante Frisur ist Markenzeichen. Foto: ap

Das Comeback an Gusenbauers Seite als dessen Klimaschutzbeauftragten ist irgendwie auch ein Schritt zurück in Wabls rote Vergangenheit, entstammt er doch einer sozialdemokratischen Familie. Während sein Bruder Martin für die Sozialdemokraten im Bundesrat saß, ehe er sich als Präsidentschaftskandidat versuchte, machte Andreas seine Karriere bei den Grünen, denen er bis heute als Mitglied angehört. Allerdings engagierte er sich schon 2004 für die Wahl Heinz Fischers zum Bundespräsidenten.

von 1986 bis 1999 saß der gelernte Volksschullehrer, der sich auch als landwirtschaftlicher Arbeiter verdingte, im Nationalrat, zwei Jahre davon gar als Klubobmann. Nach seinem Ausscheiden ließ sich Wabl, verheiratet und Vater von zwei Kindern, zum Mediator ausbilden. Seite 4




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Dokument erstellt am 2007-08-09 18:21:05
Letzte Änderung am 2007-08-09 18:23:00

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