Jedes Jahr zur selben Zeit: Im nordspanischen Pamplona ist vom 6. bis zum 14. Juli die Zeit des San Fermin Festivals. Dazu gehören die für die Stiere tödlichen Kämpfe, als auch das Stierrennen, bei dem sich traditionell die Touristen verletzten. Am Donnerstag, dem fünften Stiertreiben sind erneut mehrere Menschen schwer verletzt worden. Insgesamt sechs Läufer hätten am Donnerstagmorgen unter anderem Prellungen und Quetschungen davongetragen, berichtete das spanische Fernsehen unter Berufung auf die behandelnden Ärzte.
Einer von ihnen, ein 39-Jähriger aus Mallorca, sei von einem der Stiere aufgespießt und am Arm verwundet worden.

Die sechs zwischen 520 und 590 Kilogramm schweren Stiere liefen die 875 Meter lange Strecke durch die Altstadt Pamplonas in die Arena in zwei Minuten und 19 Sekunden. Begleitet werden sie übrigens von Ochsen, die für Beruhigung sorgen sollen.

Der letzte tödliche Unfall eines Menschen ereignete sich 2009: Ein Stier durchtrennte die Halsschlagader eines Spaniers. Es war der 15. Tote seit 1924.