Kinder stehen im Zentrum einer heftigen Debatte. Sollen sie in die Schule, in den Kindergarten? Sind sie Treiber der Pandemie oder spielen sie eine unbedeutende Rolle? Während Politik und Forschung über Kinderköpfe hinweg streiten, kommt die nächste Generation kaum zu Wort. Was macht die Pandemie, was der Lockdown mit unseren Kindern? Wie gehen sie mit der Krise um? Wie geht es ihnen mit dem Homeschooling?

Wir haben uns umgehört, angesichts der Kontaktbeschränkungen hauptsächlich bei eigenen Kindern, Nichten, Neffen und Nachbarskindern. Zurückgekommen sind Zitate, kleine Interviews und Zeichnungen. Zurückgekommen ist auch: Je jünger, desto besser geht es durch die Krise. Die Wasserscheide ist irgendwo in der Volksschule, wenn die prägenden Bezugspersonen nach und nach nicht mehr die aktuell ständig präsenten Eltern sind, sondern der schmerzlich vermisste Freundeskreis.