Wien. Am 8. Mai 2013 findet erstmals eine Mahnwache am Heldenplatz zum Gedenkden an das Ende des Zweiten Weltkriegs statt - laut Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) könnte die Mahnwache künftig jedes Jahr entsandt werden. "Meines Erachtens spricht nichts dagegen, dass das zu einer Dauereinrichtung wird", sagte er am Dienstag.

Die 2013 erstmals von der Republik ausgerichteten Veranstaltungen am 8. Mai werden wohl ohne freiheitliche Prominenz auskommen müssen: Sowohl der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf als auch Bundesparteichef Heinz-Christian Strache sind laut Auskunft ihrer Sprecher verhindert. Die Burschenschafter, deren umstrittenes Totengedenken mit der Mahnwache verhindert werden sollte, wollen nun "stille Teilnehmer" sein.