Wer den Namen Fabergé hört, denkt heute unwillkürlich an die Prachteier des russischen Hoflieferanten. Dass dieser jedoch noch mehr als die österlich-goldenen Meisterwerke im Portfolio hatte, zeigt nun die Ausstellung "Die Welt von Fabergé" im Kunsthistorischen Museum Wien. Neben vier der kostbaren Ostereier sind gut 150 weitere Preziosen aus der Endzeit der Zarenherrschaft zu bewundern.

In Kooperation mit dem Kreml-Museum und dem Moskauer Fersman Mineralogischen Museum wurde die Schau konzipiert, in deren Mittelpunkt dennoch die berühmten Fabergé-Eier stehen. Von den 50 angefertigten sind heute noch 42 erhalten, zehn davon im Kreml-Museum, das damit die größte Sammlung sein Eigen nennt, wie dessen Direktorin Elena Gagarina am Montag unterstrich. Drei dieser kunsthandwerklichen Preziosen wurden nun an Wien ausgeliehen.

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Ausstellung
Die Welt von Fabergé
Paulus Rainer (Kurator)
Kunsthistorisches Museum
Bis 18. Mai
Link: khm.at