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  • vom 19.05.2014, 12:56 Uhr

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Update: 20.05.2014, 17:48 Uhr

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Ausschreitungen bei Identitären-Aufmarsch in Wien


Ein Gegendemonstrant wird von der Straße getragen. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Gegendemonstranten. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Gegendemonstranten befestigen ein antifaschistisches Transparent. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Gegendemonstranten auf der Mariahilfer Straße. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  "Nazis raus aus dem Parlament" steht auf diesem Plakat der "Linkswende". - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Polizeibeamte in der Nähe des Westbahnhofs. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Treffpunkt der Gegendemonstration war der Christian-Broda-Platz beim Westbahnhof. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Ein Transparent der Gegendemonstranten. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Noch ein Transparent gegen Rasissmus und Faschismus. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Dieses Transparent fordert die Zerschlagung von Burschenschaften. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Ein Plakat der Sozialistischen Linkspartei. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Polizei und Gegendemonstranten. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Eine Sondereinheit der Polizei. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Ein Gegendemonstrant wird von Polizeibeamten festgenommen. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Die "Identitären". Sie greifen die von der Neuen Rechten entwickelte Ideen des Ethnopluralismus auf und treten für die Aufrechterhaltung einer nationalen und/oder europäischen "Identität" ein, die sie von einer "Islamisierung" bedroht sehen. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Ein Polizeibeamter geht an einem Polizeiauto vorbei. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Mehr Polizei. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Die Identitären werden von der Polizei geschützt. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Die Erkennungsfarben der Identitären sind Schwarz-Gelb. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Polizeibeamte und der Demonstrationszug der Identitären vor dem Museumsquartier. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Polizeibeamte vor dem Museumsquartier. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Ein Rollstuhlfahrer blickt in Richtung der rechten Demonstranten. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Die Bewegung der "Identitären" entwickelte sich als Bloc identitaire zunächst in Frankreich, später entstanden Gruppierungen in anderen europäischen Ländern, darunter auch Deutschland und Österreich. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Polizeibeamte und Gegendemonstranten vor dem Museumsquartier. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler   - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Auch die Hundestaffel war zu Tage. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Die Polizei verhaftet einen Gegendemonstranten. 37 Personen sind am Samstag verhaftet worden. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Ein Gegendemonstrant liegt am Boden und wird verhaftet. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Polizeibeamte auf der Mariahilfer Straße. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Pfefferspray kam zum Einsatz. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Dieses Polizeiauto wurde mit Farbe beschüttet. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Viele Polizeibeamte. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Wieder Polizeibeamte. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler   - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler   - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Einsatzfahrzeuge, soweit das Auge blickt. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Auch hier: Polizeiautos. Sehr viele Polizeiautos. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Es kam auch zu einigen Rettungseinsätzen. Die "Offensive gegen Rechts" als Veranstalterin der Kundgebung gegen die "Identitären" beklagte brutales Vorgehen der Polizei - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler  Die Rückenansicht der Polizeibeamte. - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler   - © Wiener Zeitung / Moritz Ziegler 



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Von fib/apa

  • Bei der Gegendemo der rechten Splittergruppe "die Idenditären" kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und linken Demonstranten.

Wien. Rechte "Identitäre" marschierten am Samstag in Wien auf und waren Anlass für eine antifaschistische Gegendemo. Friedlich lief das nicht ab: Demo-Teilnehmer berichteten vom Einsatz von Pfefferspray, Festnahmen und "prügelnden" Polizisten. Die Polizeisprecherin wiederum erklärte, es habe "massive Übergriffe auf Polizeibeamte" gegeben. 37 Festnahmen wurden bestätigt und auch, dass eine Demonstrantin verletzt worden sei. Beim Volkstheater wurde Pfefferspray eingesetzt.

Die Polizei spricht von 400 linken Demonstranten und 100 "Identitären". Nach Angaben der Veranstalter waren rund 1.000 Personen an der Demo beteiligt, es sei "der erste Aufmarsch von Rechtsextremen in Österreich seit Jahrzehnten" gewesen. Gegen die Polizei wurden schwere Vorwürfe erhoben: "Völlig wahllos wurde auf Menschen eingeprügelt".

Information

Als "identitäre Bewegung" wird die Gesamtheit mehrerer lose verbundener Gruppierungen bezeichnet, die von der Neuen Rechten entwickelte Ideen des Ethnopluralismus aufgreifen. Ziel dieser Gruppierungen ist die Aufrechterhaltung einer nationalen und/oder europäischen "Identität", die sie von einer befürchteten "Islamisierung" bedroht sehen. Die Bewegung entwickelte sich als "Bloc identitaire" zunächst in Frankreich, später entstanden Gruppierungen in anderen europäischen Ländern, darunter auch Deutschland und Österreich. Deutsche Aktivisten tragen das Symbol Lambda, die Erkennungsfarben sind Schwarz-Gelb. Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz Hans-Georg Maaßen bezeichnete die Bewegung als "virtuelle Erscheinungsform des Rechtsextremismus" mit "bislang wenig Realweltbezug".


Veranstalter und VSStÖ fordern nun politische Konsequenzen von der rot-grünen Stadtregierung, der "Antifaschismus kein Anliegen" sei, wie die "Offensive gegen Rechts" kritisierte. Die Sozialistische Jugend (SJ) forderte in einer Aussendung den Rücktritt des Wiener Polizeipräsidenten Gerhard Pürstl.

Ziel der "Identitären" Demo war der Protest gegen die "herrschende EU-Politik" sowie "gegen den Vereinheitlichungswahn". "Wehr dich" war auf den Transparenten unter anderem zu lesen. Die Gruppierung versteht sich als "patriotische Jugendbewegung", die unter anderem vor "Masseneinwanderung" und "Islamisierung" warnt. Laut Polizei ist es "zu keinen Übertretungen nach dem Verbotsgesetz" gekommen.




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