Wien. Die Arme in den Nachthimmel gestreckt, leuchtende Mobiltelefone in den Händen, auf der Suche nach dem Signal: Jene afrikanische Migranten, die Fotograf John Stanmeyer an der Küste Dschibutis einfing, sind auf dem Weg in eine bessere Zukunft - so ihre Hoffnung. Es ist eines jener Bilder, die ab Freitag bei der "World Press Photo"-Schau in der Wiener Galerie WestLicht bestaunt werden können.

Wie üblich bietet die Ausstellung, in der die besten Beiträge des mittlerweile zum 57. Mal stattgefundenen Fotowettbewerbs versammelt werden, bedrückende Szenen aus Krisengebieten, erheiternde Momentaufnahmen oder so nachdenklich stimmende Arbeiten wie jene von Stanmeyer, die ihm zum Welt-Pressefoto des Jahres gereichte. Als subtil, poetisch, feinsinnig und differenziert wurde es von der Jury beurteilt, die über nicht weniger als 98.671 eingereichte Fotos von 5.754 Fotografen aus 132 Ländern urteilen musste.

Siehe dazu auch: Auf den letzten Drücker

Link: Galerie WestLicht