Oft heißt es, das Selfie stehe sinnbildlich für eine Generation selbstverliebter, egozentrischer Menschen. Inwiefern dieses Bild der Realität entspricht, wird derzeit n einer Uni-Vorlesung diskutiert. Die Lehrveranstaltung "Selfies. Eine Kultur- und Mediengeschichte der Selbstdarstellung" am Institut der Medien und Theaterwissenschaften der Uni Wien beschäftigst sich ausschließlich mit dem Phänomen Selfies.

Im Interview erklärt Medientheoretiker Rámon Reichert, dass das Selfie weit mehr als nur narzisstische Motive verfolgt und wie sich IS-Kämpfer trotz Bilderverbots dieses neue Medium zunutze machen.