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  • vom 08.03.2018, 07:30 Uhr

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Update: 08.03.2018, 07:34 Uhr

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Revoluzzerinnen von einst und heute


Mary Wollstonecraft (1759 - 1797) gilt als die erste Feministin Englands. Das bekannteste Werk der Schriftstellerin, Übersetzerin und Philosophin, "A vindication of the rights of woman" ("Verteidigung der Rechte der Frau") tritt für eine Gleichberechtigung von Mann und Frau ein. - © By John Opie - Tate Britain, Public Domain, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2358904" target="_blank">https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2358904</a>  Oder war es Adelheid Popp (1869 - 1939), die Begründerin der proletarischen Frauenbewegung in Österreich? - © Gemeinfrei, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17693758" target="_blank">https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17693758</a>  "Man ist nicht als Frau geboren, man wird es," ist wohl der bekannteste Satz der der französischen Philosophin und Schriftstellerin Simone de Beauvoir.  Ihr Werk  "Das andere Geschlecht" ist das bekannteste, es gilt als ein Grundlagenwerk der zweiten Welle des Feminismus. Die erste Welle, ... - © Von Moshe Milner, Flickr - Government Press Office CC BY-SA 3.0, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=39952804" target="_blank">https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=39952804</a>  .. auch "historischer Feminismus" genannt, steht in der Tradition von Feministinnen wie Olympe de Gouges (1748–1793), Mary Wollstonecraft oder Virginia Woolf (1882–1941, im Bild), auf die Beauvoir sich auch berief.  - © Harvard Theater Collection, Houghton Library, Harvard University, Gemeinfrei, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=36753923" target="_blank">https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=36753923</a>  Clara Zetkin (1857 bis 1933) kämpfte für das Frauenwahlrecht und setzte sich für das Recht der Frauen auf Erwerbstätigkeit und für ihre gewerkschaftliche Organisierung ein. Denn mit Frauen, die "den Reichtum ihrer Gefühle in einem Fingerhut oder in einem Kochtopf" gefangen halten, lässt sich keine Revolution machen.  - © Gemeinfrei, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31848642" target="_blank">https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31848642</a>  Angela Davis engagierte sich ab den 1960er-Jahren für die verfolgten Kommunisten in den USA und die Black Panther Party. Ihre Flucht und Inhaftierung  machte sie weltweit zur Ikone von Aktivisten; die Rolling Stones widmeten ihr den Song "Sweet Black Angel". Sie engagiert sich bis heute als Wissenschafterin und Aktivistin gegen die Unterdrückung. 1975 bis 1977 lehrte Davis African American studies am Claremont College und später women’s and ethnic studies an der San Francisco State University. Ende 2013 trat Davis die erste Angela-Davis-Gastprofessur für internationale Gender- und Diversity-Studies an der Universität Frankfurt am Main an. - © APA, AFP, SOLARO  Die US-amerikanische Philosophin und Philologin Judith Butler wurde Ende der 1980er Jahre mit ihren Texten zur feministischen Theorie bekannt. Mit "Das Unbehagen der Geschlechter" initiierte sie 1990 die Queer-Studies. - © Jreberlein in der Wikipedia auf Englisch [GFDL (<a href="http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html" target="_blank">http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html</a>), CC-BY-SA-3.0 (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/" target="_blank">http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</a>) oder CC BY 2.5 (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.5" target="_blank">http://creativecommons.org/licenses/by/2.5</a>)], via Wikimedia Commons  Franca Rame (1929-2013) brachte in Italien Frauenthemen zum Weinen, Lachen und Denken auf die Bühne. Ihre Szenenfolge <span style="font-style: italic;">In tutto casa, letto e chies</span>a (deutsch: <span style="font-style: italic;">Nur Kinder, Küche, Kirche</span>) wird auch heute weltweit gespielt. - © Archivio Franca Rame - francarame.it  bell hooks (* 25. September 1952 als Gloria Watkins) beschäftigt  sich mit Feminismus und Gender-Fragen, Antirassismus, Klassismus und Kulturkritik. Dabei geht sie von der Verknüpfung verschiedener Machtmechanismen aus und fokussiert dabei vor allem "weiße Vorherrschaft, Kapitalismus und Patriarchat", die es zu überwinden gelte, ohne dabei auf andere Herrschaftsformen zurückzugreifen. Davon ausgehend sieht die US-Wissenschafterin auch eine Integration in die Kultur der Weißen als Assimilation und daher als nicht anstrebenswert. Stattdessen sucht sie Wege zu einer widerständigen Kultur. - © By Alex Lozupone (Tduk),  CC BY-SA 4.0, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45637047" target="_blank">https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45637047</a>  Frigga Haug (1937) ist eine deutsche Soziologin und Philosophin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Themen der weiblichen Vergesellschaftung und Frauenpolitik, Arbeit und Automation, Lernen und sozialwissenschaftlichen Methoden. Nach ihren Schriften zur Arbeitsforschung veröffentlichte sie Arbeiten zu Marxismus und Feminismus sowie zur Kritischen Psychologie, zum Lernen und seit den 1980er Jahren neun Bücher zur Erinnerungsarbeit, zur Frauenpolitik und zu Rosa Luxemburg.  Haugg ist Vorsitzende des Berliner Instituts für kritische Theorie. - © HerbertErwin, Copyrighted free use, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=54314445" target="_blank">https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=54314445</a> 



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Von WZ Online

  • Mary Wollstonecraft, Bertha von Suttner, Alice Schwarzer, Beyonce Knowles: Außer dem Kampf für Gleichstellung haben Feministinnen von heute nicht mehr viel mit ihren Vorreiterinnen am Hut.





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