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  • vom 12.03.2018, 14:17 Uhr

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Update: 12.03.2018, 15:35 Uhr

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Berühmte Raucher


Humphrey Bogart war in den 50ern ohne Zigarette zwischen Zeige- und Mittelfinger kaum vorstellbar. Elegant blies er Rauchschwaden in die Luft. - © APAweb / AFP, AFP Archievs  Heute muss sich ein rauchender Bundespräsident ständig rechtfertigen. Rauchen gilt als grindig, ekelhaft und abstoßend. - © APAweb  Während Männen wie Bogart für ihr Rauchen beinahe angehimmelt wurden, wurde es bei Frauen lange nicht akzeptiert. Auch die Politikwissenschaftlerin und Soziologin  Hannah Arendt war starke Raucherin. Sie ignorierte  Heidegger, der sich stets an ihrer exzessiven Qualmerei stieß,  und rauchte unbeirrt weiter. - © APAweb / dpa  Weibliches Rauchen hatte also durchaus etwas mit Widerstand und Emanzipation  zu tun. Rauchen wurde mit emanzipierter  Intellektualität verbunden. Auch Simone de Beauvoir rauchte. - © APAweb / AFP  Und natürlich mit Ekstase,  Sinnlichkeit, Ausschweifung. Hier raucht Marlene Dietrich in einem Zug am Bahnhof von Paris. Die Schauspielerin war in den 1930er-Jahren selten ohne Zigarette zu sehen. - © APAweb AFP  Auch Hildegard Knef war exzessive Raucherin. Selbst nach schweren Krankheiten konnte sie nicht von der Zigarette lassen. In den letzten Jahren ihres Lebens hatte die Schauspielerin mit Krebs und einer schwerenAtemwegserkrankung zu kämpfen. Knef litt an einem schweren Lungenemphysem, einer Überblähung der Lunge, weswegen sie kaum noch atmen konnte. - © APAweb / Horst Ossinger  "Ich rauche, seit ich denken kann. Und jetzt sterbe ich an einer Lungenentzündung, weil gelüftet wird", sagte die Grande Dame des französischen Films Jeanne Moreau 2006 zu einem Reporter der Süddeutschen Zeitung. "Wir rauchen dieses Zimmer hier voll, wir beide." - © APAweb / AFP, Georges Bendrihem  Er schrieb die Blechtrommel, gewann den Nobelpreis für Literatur und rauchte Pfeife. Günter Grass war entschieden gegen Rauchverbote. Als in den USA das Rauchen in der Öffentlichkeit verboten wurde, beschloss er, das Land nicht mehr zu besuchen. - © APAweb / dpa, Maurizio Gambarini  Auch Ernesto "Che" Guevara war kein verächter der Pfeife. Auf diesem Foto aus den frühen 1960er-Jahren raucht er im Kongo, wo er die Rebellen erfolglos unterstützte. - © APAweb / AFP  Als Symbolfigur der Kubanischen Revolution pafft er auf den meisten Bilder jedoch Zigarren. - © APAweb / AFP  Genauso wie natürlich Fidel Castro. Der Maximo Lider bevorzugte "seine" Cohiba Zigarren, die er nahezu ständig rauchte. - © APAweb / AFP, SCANPIX SWEDEN, HASSE PERSSON  <div>Helmut Schmidt erkor die Menthol-Zigrette nach seiner Kanzlerschaft zum Markenzeichen. Angeblich soll er 200 Stangen gehortet haben, aus Angst die EU könnte Zigretten mit Mentholgschmack verbieten.<br /></div> - © APA, Ralf Hirschberger  Mondän? Emanzipatorisch? Oder doch eher ekelhaft und verpönt? Keith Richards ist diese Debatte egal. Er raucht einfach. - © APAweb / AFP, MAFA, DAVID NEFF 



  • Sehenswert (2)




Von WZ Online, APA


Kaum etwas erlebte in den vergangenen 20 Jahren einen so abrupten
Wahrnehmungswechsel wie der Genuss von Tabak. Galt es im vergangenen
Jahrhundert noch als mondän zu rauchen, so haftet der Tschick jetzt
etwas Ekelhaftes an.





Schlagwörter

Fotostrecke, Rauchen, Gesundheit

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